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Zweites Schwimm-Gold für Britta Steffen und weitere Medaillen

Die deutsche Schwimmerin Britta Steffen holte sich bei den Olympischen Spielen ihre zweite Goldmedaille. Die 24-Jährige gewann das Edelmetall bereits am Freitag für die 100 m Freistil, gestern war sie auf halber Distanz dann auch noch mal eine Hundertstelsekunde (24,06 s) schneller als die amerikanische Schwimmlegende Dara Torres (24,07 s). Bronze gewann die erst 16 Jahre alte Australierin Cate Campbell (24,17 s). Britta Steffen ist damit die erste Doppel-Medaillengewinnerin des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV).

Steffen war bei ihrer zweiten Goldmedaille allerdings schon weitaus weniger euphorisch als bei der ersten. "Ich bin froh, dass sich die harte Arbeit im Training und mit dem Mentaltrainer ausgezahlt hat. Der Kopf war entscheidend. Damit hätte ich nicht gerechnet. Hier noch einmal zu gewinnen, ist phantastisch", sagte sie glücklich, aber große Gefühlsausbrüche blieben dieses Mal aus. Auch die ehemalige Weltmeisterin Franziska van Almsick, die den deutschen Schwimmern zur Seite steht, verbuchte den Medaillengewinn auf die Psyche der jungen Sportlerin: "Die Lockerheit hat über die Anspannung gesiegt" sagte van Almsick.

Auch die deutschen Hockey-Damen wahrten sich ihre Gold-Chancen. In der Vorrunde der Gruppe B siegten die Damen um Torschützin Janine Beermann gegen die Japaner und machten damit den Halbfinaleinzug als Gruppensieger perfekt. Die Favoritinnen aus den Niederlanden könnte dadurch erst im Finale auf die Deutschen treffen. Der Halbfinalgegner entscheidet sich zwischen Australien und Gastgeber China, das Match findet am Mittwoch statt.

Ansonsten holte die Kölner Kunstturnerin Oksana Chusovitina eine überraschende Silbermedaille im Sprung. Unsere Ruderinnen gewannen außerdem im Doppelvierer Bronze und die Peckolt-Brüder holten mit ebenfalls Bronze die erste Medaille für den Deutschen Segler-Verband seit acht Jahren. Die Deutschen stehen derzeit in der Gesamtwertung auf dem vierten Rang nach etwas mehr als der Hälfte der Wettbewerbe. Auf Platz 3 stehen die Briten, auf dem zweiten die USA. Mit unglaublichen 35 Goldmedaillen dominieren die Gastgeber aus China die Olympischen Spiele 2008 bisher im Alleingang.

Quelle: n-tv.de, dosb.de
Bild: DOSB

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