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WM 2014 Proteste in Brasilien: Indianer schießen mit Pfeilen auf Polizisten

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Erneut WM 2014 Proteste: Brasilianische Ureinwohner schossen dabei mit Pfeilen auf die Polizisten.

Vor dem Nationalstadion von Brasilia kam es jetzt zu einem Zwischenfall während einer Anti-WM-Kundgebung - ein traditionell gekleideter Indianer schoss mit Pfeil und Bogen auf Polizisten und verletzte dabei einen der Beamten. Die Ureinwohner hatten versucht, Straßensperren mit den Waffen zu durchbrechen.

In der brasilianischen Hauptstadt wurde der WM-Pokal ausgestellt. Die Weltmeisterschaftsgegner nutzten diese Veranstaltung, um gegen das sportliche Großereignis zu demonstrieren. Die traditionell gekleideten Indianer schlossen sich der Demonstration an. Die Kundgebung entwickelte sich zu einem Aufstand und die Tumulte endeten blutig.

Ein Polizist wurde von einem Pfeil am Bein verletzt. Der Polizei ist der Schütze zwar bekannt, festgenommen wurde er aber nicht. Laut dem Nachrichtenmagazin n-tv sind die Gründe dafür unbekannt. Dafür gab es zwei andere Verhaftungen. Weil ein Demonstrant Steine gegen einen Polizeibus geworfen hatte, kam er in Gewahrsam. Die Tumulte sorgten dafür, dass ein Verkehrschaos an der zentralen Ost-West-Achse Eixo Monumental entstand.

Insgesamt beteiligten sich 2000 Demonstranten an dem Anti-WM-Aufstand. Denen gegenüber standen 700 Polizisten. Diese waren direkt am Stadion von Brasilia postiert. Außerdem versuchten noch 200 weitere Polizisten an der Hauptverkehrsachse Eixo Monumental für Ordnung zu sorgen. Die Ausstellung des WM-Pokals sollte eigentlich bis 21 Uhr Ortszeit gehen. Nach Ausbruch der Tumulte wurde sie aber gegen 17 Uhr sofort abgebrochen.

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