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Wimbledon 2013: Sabine Lisicki steht nach großem Kampf im Finale

Sabine Lisicki liebt Wimbledon und Wimbledon liebt Sabine Lisicki. Bei ihrem Lieblingsturnier hat die deutsche Tennisspielerin das Finale erreicht. Wiederum behält sie in einem dramatischen Match am Ende die Oberhaupt. Sie scheint Nerven wie Drahtseile zu haben und verliert dabei ihr ansteckendes Lächeln nicht.

Im ersten Satz deutete es sich schon an, dass es gegen Agnieszka Radwanska ein enges Match wird. Die Polin reagierte oft richtig auf das Powertennis von Sabine Lisicki. Die Berlinerin schaffte aber das entscheidende Break und gewann Durchgang 1 mit 6:4. Die halbe Miete war schon drin.

Aber dann drehte sich das Spiel. Radwanska, als Nummer 4 der Welt die Bestplatzierte im Halbfinale von Wimbledon, konnte den Satz mit 6:2 gewinnen. Und auch im dritten Satz setzte sich das Bild fort. Die Polin schaffte ein Break und ging mit 3:0 in Führung.

Aber Sabine Lisicki sagte nach dem Match, dass sie sich daran erinnerte, dass sie im Achtelfinale gegen Serena Williams die gleiche Situation schon meisterte. Sie schaffte das Rebreak und glich zum 3:3 aus. Und bei 4:4 gelang ihr sogar ein weiteres Break. Doch Radwanska schug zurück und holte sich das Spiel zum 5:5. Danach ging es ausgeglichen weiter, bis Lisiscki beim Stand von 7:7 das entscheinde Break gelang. Ihren Aufschlug zum Halbfinalsieg brachte sie dann locker durch. Im Finale am Samstag trifft sie auf die Französin Marion Bartoli.

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