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Wimbledon 2013: Sabine Lisiscki weint bitterlich nach verlorenem Finale

Gegensätzlicher hätten die Spielertypen nicht sein können, die sich da im Finale der Frauen von Wimbledon gegenüber standen. Auf der einen Seite die ständig lächelnde Sabine Lisicki, die enorm beliebt ist bei den Engländern, auf der anderen Seite die verbissene und leicht ADHS-gestört wirkende Marion Bartoli, die sich mit einigen Aktionen beim Publikum unbeliebt machte.

Doch damit hatte die Französin Erfolg. Sie ist Wimbledonsiegerin 2013 und für Sabine Lisicki, die als Favoritin galt, bleibt nur der zweite Platz. Und wie so oft kullerten ihr die Tränen über das Gesicht. Doch diesmal waren es keine Freudentränen, sondern Ausdruck ihrer Trauer nach der Riesenchance, ihr Lieblingsturnier zu gewinnen.

Die Deutsche fand überhaupt nicht ins Spiel. Ruckzuck hatte Marion Bartoli den ersten Satz mit 6:1 für sich entscheiden können. Und auch im zweiten Satz geriet Lisicki schnell in Rückstand. Doch diesen Durchgang konnte sie etwas offener gestalten. Aber am Ende verlor sie ihn ebenson, diesmal mit 4:6. Damit war das Finale entschieden.

Sabine Lisicki sagte nach dem Match, dass Bartoli verdient gewonnen habe. Für sich hofft sie, dass sie noch einmal diese Chance bekommt, Wimbledon zu gewinnen. Nach wenigen Stunden hatte sie ihr Lächeln aber schon wieder gefunden. Und wir danken Sabine Lisicki für zwei tolle Tenniswochen, auch wenn wir ihr ein schöneres Ende gewünscht hätten.

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