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Werder Bremen vor großem Finale im UEFA-Cup – Aber Angst um den Verbleib von Trainer Schaaf

Gemischte Gefühle derzeit beim SV Werder Bremen – Beim heutigen UEFA-Cup-Finale gegen Donezk in Istanbul kann einer der größten Erfolge der Vereinsgeschichte eingefahren werden. Auch ohne den leider gesperrten Superstar Diego – der Bremen am Saisonende dazu wohl noch verlassen wird – peilen die Werderaner mit aller Macht einen Erfolg in diesem so wichtigen Endspiel an.

Allerdings wird es keine einfach Aufgabe – auch Schachtjor Donezk hat mit überzeugenden Auftritten im UEFA-Cup und einer millionenschweren Truppe und zahlreichen Brasilianern mehr als ein Wörtchen mitzureden. Werder Bremen hat zudem die Pflicht, die Ehre des deutschen Fußballs zu verteidigen. Seit 2001 hat kein Team aus der Fußball Bundesliga mehr einen europäischen Titel holen können. Das soll heute anders werden.

Ohne Diego ruhen die Hoffnungen auf Seiten der Bremer auf Dribbelkünstler und Youngstar Mesut Özil. Aber kann der 20-jährige diese große Aufgabe in diesem so wichtigen UEFA-Cup-Finale erledigen? Bundestrainer Jogi Löw glaubt an ihn: "Das traue ich ihm zu, aber er muss jetzt lernen, mehr und mehr die Verantwortung zu übernehmen. Aber wenn er sich jetzt noch körperlich steigert, dann kann er die Rolle hinter den Spitzen voll ausfüllen."

Sorgen ganz anderer Art hingegen plagen den SV Werder Bremen aber darüber hinaus. So halten sich seit Wochen hartnäckig die Gerüchte, dass Bremens beliebter Trainer Thomas Schaaf nach zehn Jahren beim SV Werder vielleicht das Handtuch schmeißen könnte. Immer wieder wird sein Name mit dem VfL Wolfsburg in Verbindung gebracht, wo nach dem Abgang von Magath händeringend ein Nachfolger gesucht wird. Aber diese Fragen will man in Bremen erst nach dem Finale im UEFA-Cup angehen.

Quelle: Bild.de
Bild: YouTube, UEFA.com

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