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Weltfußballer 2014 Nominierungen: Manuel Neuer ist unter den Finalisten

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Die FIFA hat die drei Finalisten um den Titel des Weltfußballers 2014 bekannt gegeben: Es sind Cristiano Ronaldo von Real Madrid, Lionel Messi vom FC Barcelona und Manuel Neuer vom FC Bayern München. Damit könnte nach 1991, als Lothar Matthäus gewonnen hat, zum zweiten Mal ein deutscher Nationalspieler mit dem Ballon d'Or ausgezeichnet werden.

Doch die Chancen sehen Experten eher als gering an. Seit 2008 machen Ronaldo und Messi den Titel unter sich aus. CR7 bekam den goldenen Ball in den Jahren 2008 und 2013, dazwischen ging er immer an den Argentinier Messi. Karl-Heinz Rummenigge, Bayerns Vorstandschef, glaubt auch eher wenig an Neuers Siegchancen: "Ich befürchte, und das sage ich auch aus vollster Überzeugung, dass es wieder Cristiano Ronaldo wird. Dabei hätte es ein Spieler des FC Bayern mehr als verdient."

Manuel Neuer selbst ist aber in erster Linie stolz, zu den drei besten Fußballern der Welt zu gehören: "Das ist eine super Nachricht und eine sehr große Ehre für mich. Dass ein Torwart nominiert wird, ist ja nicht selbstverständlich." Er bedankt sich vor allem bei seinen Mannschaftskameraden vom FC Bayern München und der deutschen Nationalmannschaft, mit der er in diesem Jahr in Brasilien Weltmeister wurde. Rummenigge glaubt jedoch, dass die Wahlberechtigten eher auf die Champions League schauen, und da flog Bayern München im Halbfinale gegen Real Madrid raus.

Welcher der drei Nominierten wirklich den Titel "Weltfußballer 2014" bekommt, entscheidet sich aber erst im kommenden Jahr. Am 12. Januar 2015 stimmen bei einer eigens dazu veranstalteten Gala Sportjournalisten, Nationaltrainer sowie Kapitäne darüber ab, wer der neue Weltfußballer, die Weltfußballerin und Trainer des Jahres 2014 werden.

Auf letzteren Titel kann sich übrigens Joachim Löw Chancen ausrechnen. Denn bei den Trainern wurde Weltmeistercoach Joachim Löw zum Welt-Trainer nominiert - neben Carlos Ancelotti von Real Madrid und Diego Simeone von Atletico Madrid.

Bei den Frauen könnte es auch deutsche Siege geben. Bei den Fußballerinnen streiten Nadine Keßler vom VfL Wolfsburg gegen die Brasilianerin Marta und der Amerikanerin Abby Wambach um den Titel Weltfußballerin des Jahres 2014. Und bei den Trainern sind Wolfsburg Coach Ralf Kellermann, U20-Weltmeistertrainerin Maren Meinert und der Trainer der japanischen Frauen-Nationalmannschaft Norio Sasaki nominiert.

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