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Was ist los auf Schalke? Droht tatsächlich die Pleite?

Trotz des guten sportlichen Abschneidens auf Schalke unter dem neuen Trainer Felix Magath in der bisherigen Saison der Fußball Bundesliga, macht man sich in Gelsenkirchen derzeit allergrößte Sorgen um die Zukunft des Traditionsclubs. Wie hoch sind die Schulden wirklich? Müssen in der Winterpause Leistungsträger verkauft werden, oder droht gar die totale Pleite des Clubs?

Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht neue wilde Spekulationen über die tatsächlichen Ausmaße der Schalker Finanzkrise in den Medien die Runde machen. Zuletzt brüstete sich sogar Moderator Günther Jauch in einer Talkrunde mit angeblichen Insiderinformationen, dass Schalke seinen Startorwart Manuel Neuer zur Winterpause für 18 Millionen Euro nach Bayern verkaufen werden, bzw. müsse.

Kaum konkrete Stellung bezog Trainer und Manager Felix Magath zur finanziellen Lage des FC Schalke – allerdings bestätigte er nun erstmals indirekt einen Bericht der "Welt am Sonntag". Diese hatte berichtet, der Schuldenberg auf Schalke würde sich statt der oftmals genannten 137 Millionen in Wirklichkeit auf über 250 Millionen Euro belaufen. Eine Lizenz für die kommende Saison sei damit mehr als gefährdet, und auch die Mannschaft ließe sich damit nicht mehr länger finanzieren und zusammenhalten.

Doch Magath zeigte sich gelassen: "Ich bin optimistisch, dass sich unsere finanzielle Situation schneller verbessern wird als viele glauben. Die Fans, Mitglieder und Freund müssen sich keine Sorgen machen." Darüber hinaus, so Magath, sei die Höhe der Schulden schon lange bekannt und daher keine große Sache. Ob sich aber tatsächlich die großen finanziellen Probleme auf Schalke so einfach wegreden lassen, darf bezweifelt werden.

Finanzvorstand Peters indes erklärt ebenfalls, man habe alles "unter Kontrolle". Fakt aber ist, dass Schalke dringend frisches Geld benötigt, besonders weil man nach dem FC Bayern den teuersten Kader der Liga besitzt. Der Druck auf den großen Club aus dem Revier ist jedenfalls enorm – es dürfte schon sehr überraschen, würde der FC Schalke trotz gegenteiliger Beteuerungen nicht aufgrund seiner Schulden gezwungen sein würde, Spieler wie Neuer und Rafinha schnellstmöglich zu verkaufen.

Bild: YouTube, YouTube, iPhone-Soccer Wallpaper (Flickr)

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