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War Boris Vukcevic beim Unfall unterzuckert?

Die Nachricht schlug vor einer Woche wie ein Blitz in die Bundesliga ein: Boris Vukcevic von der TSG Hoffenheim schwebt nach einem Autounfall in Lebensgefahr. Seitdem liegt er im Koma, sein Zustand hat sich nur minimal verbessert. Stabil ist der Fußballprofi noch nicht.

Die Polizei ermittelt seitdem in dieser Sache. Sie möchte herausfinden, was wohl der Grund für diesen Unfall gewesen sei. Und nun ist sie der Lösung einen Schritt näher gekommen. Vukcevic ist Diabetiker. Er könnte zum Zeitpunkt des Unfalls unterzuckert gewesen sein. Es wäre nicht das erste Mal. Schon im Oktober 2010 baute der Fußballer einen Unfall, weil er unterzuckert war. Auf der A6 von Mannheim nach Nürnberg knallte Vukcevic mehrere Male in die Leitplanken. Später stieß er noch mit einem Lastwagen zusammen. Verletzt wurde der Profi nur leicht. Aber die Ärzte im Krankenhaus stellten eine Unterzuckerung fest. Öffentlich gemacht wurde der Unfall damals nicht. Vukcevic beging aber eine Ordnungswidrigkeit und musste deswegen auch gerade stehen.

War es diesmal wieder so? Dem Verein TSG Hoffenheim ist die Diabetes-Erkrankung seines Angestellten natürlich bekannt. "Wir hatten von dem damaligen Unfall Kenntnis. Es gab ein Ermittlungsverfahren, und es wurde ein ärztliches Gutachten erstellt mit dem Ergebnis, dass Boris Vukcevic seine Fahrerlaubnis behalten durfte", so Hoffenheims Pressesprecher Holger Tromp laut dem Magazin Stern.

Seit einer Woche bangen nicht nur seine Mannschaftskameraden von der TSG Hoffenheim um Boris Vukcevic. Auch die deutsche U21-Nationalmannschaft hofft auf die Rückkehr ihres Akteurs. Leicht stabilisiert habe sich der Zustand des Fußballers. Sie sei aber noch weiterhin kritisch, heißt es aus Hoffenheim.

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