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Vancouver 2010: Schon mehr als 30 Athleten mit positiven Dopingtests

Die Olympischen Winterspiele in Vancouver haben noch gar nicht begonnen, aber für 30 Athleten sind sie schon beendet: Mehr als 30 positive Dopingtests machte die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) im Vorfeld der Spiele. Die betroffen Athleten brauchen erst gar nicht nach Vancouver anreisen. Sie sind von den Spielen ausgeschlossen.

Unangemeldete Trainingskontrollen seien der Schlüssel zu einem sauberen Sport, sagte Jaques Rogge, Chef des Internationeln Olympischen Komitees, jetzt vor der Vollversammlung des IOC. Dopingsünder seien leichter zu erwischen, als früher. Wie bei den mehr als 30 aktuellen Fällen. Wada-Chef John Fahey berichtete laut der Frankfurter Allgmeinen, dass die positiven Tests von den internationalen Wintersportverbänden und den nationalen Anti-Doping-Agenturen übermittelt wurden.

Eine Vielzahl weiterer Proben sei noch im Test, so Fahey weiter. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass noch weitere Athleten gesperrt werden müssen. Insgesamt wurden 554 Dopingtests gemacht. Bis zu Beginn der Winterspiele in Vancouver soll die Zahl der Tests die 800 erreichen. Und bis Ende der Olympischen Spiele sollen 2000 Tests durchgeführt worden sein. Das ist eine Steigerung um 70 % im Vergleich zu den Winterspielen 2006 in Turin.

Das System der Wada ist lückenlos. Alle für Olympia gemeldeten Sportler müssen jeden Tag angeben, wo sie sich genau aufhalten. Außerdem habe jeder Athlet eine Stunde am Tag anzugeben, an dem er oder sie zu erreichen sei. Das System scheint erste Früchte zu tragen: Seit Öffnung der Olympischen Dörfer in Vancouver und Whistler am 4. Februar sind alle Tests negativ. Trotzdem sind schon mehr als 30 Athleten für Olympia gesperrt, weil ihre Dopingtests positiv waren.

Bild: Wikipedia, YouTube

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