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Van Gaal bekommt wegen Kraft-Entscheidung Ärger bei den Bayern

Man hatte schon am Tag der Entscheidung damit rechnen können, dass die Entscheidung von Trainer Louis van Gaal, den gerade erst 22-jährigen Nachwuchstorhüter Thomas Kraft zur neuen Nummer Eins bei den Bayern zu machen, für handfesten Ärger führen würde – und genau so ist es jetzt auch tatsächlich gekommen. Allen voran Franz Beckenbauer zeigte sich einigermaßen verständnislos.

Die Bayern-Bosse rund um Hoeneß, Rummenigge und Co fühlen sich vom eigenwilligen Trainer hinters Licht geführt und sehen nun ihre Planungen gefährdet. In der Bildzeitung ließ Beckenbauer zunächst verlauten. 'Es wäre klüger gewesen, wenn sich Louis van Gaal bei einer so wichtigen Frage vorher mit den Verantwortlichen des FC Bayern besprochen hätte. Zumindest Christian Nerlinger als seinen engsten Vertrauten müsste er vorab informieren.'

Die Bosse haben nun wohl Angst, eine falsche Torwartentscheidung könnte das Minimalziel von Platz zwei in der Bundesliga gefährden, das würde möglicherweise Ausfälle in Millionenhöhe bedeuten. Denn eigentlich hatte sich Stammtorhüter Hans-Jörg Butt auch in der schwachen Hinrunde seines Teams nichts zu Schulden kommen lassen, auf den Routinier wäre zumindest bis Ende der Saison noch absolut Verlass gewesen.

Und noch ein Problem könnte bekanntlich entstehen – seit Monaten schon baggern die Bayern an Nationaltorhüter Manuel Neuer. Sollte Thomas Kraft nun auf Dauer zur potentiellen Nummer Eins werden, wäre der lang ersehnte Transfer von Manuel Neuer kaum noch eine Alternative. Die Vereinsbosse fühlen sich also gründlich hintergangen, und so droht nach der Kraft-Entscheidung zum Rückrundenstart sogleich wieder Ärger bei den Bayern.

Quelle: Sport1.de
Bild: Youtube 1 und 2

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