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Urteil: Freispruch für Franz, Bancé wartet auf Strafe

Es war der Aufreger des Wochenendes in der Bundesliga, und am Ende wurde noch ein richtiges Drama daraus, nun aber hat der DFB-Kontrollausschuss in Sachen Streit und Beleidigungen zwischen Frankfurts Maik Franz und dem Mainzer Aristide Bancé ein erstes Urteil gesprochen. Nach der Anhörung beider Spieler entschied sich das oberste Gremium des DFB nun für einen Freispruch von Maik Franz.

Dieser war unter der Woche beschuldigt worden, rassistische Beleidigungen von sich gegeben zu haben – wir berichteten. Aus Mangel an beweisen, wie es so schön heißt, wurde nun die Ermittlung gegen Franz laut Bild.de eingestellt. 'Die von Herrn Franz bestrittene belastende Aussage kann weder durch Zeugen noch durch Fernsehaufnahmen belegt werden. Es steht somit Aussage gegen Aussage', so Norbert Weise vom DFB-Kontrollausschuss.

Damit ist Maik Franz aus dem Schneider, seinem Kontrahenten Aristide Bancé aber droht noch ein Nachspiel. Seinen Mittelfinger nach dem Abpfiff wird ihm der DFB kaum durchgehen lassen. Zwar hatte Mainz-Manager Christian Heidel nach der Anhörung gefordert, er würde auf die Barrikaden gehen, sollte man Bancé sperren, dies dürfte aber den Ausschuss kaum beeinflussen.

Für die zahlreichen Journalisten gaben sich die beiden Streithähne nach der Anhörung dann noch mehr oder weniger zähneknirschend die Hand – freundschaftlich sah das absolut nicht aus. Bancé aber erklärte: 'Fußball sollte Fußball bleiben – und kein Krieg. Vielleicht sind wir bis zum Rückspiel ja Freunde.' Nun muss noch abgewartet werden, wie im Falle des Burkiners Bancé das Urteil ausfallen wird.

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