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UEFA-Cup: Holpriger Start in den ersten Spieltag

Nein, es war wirklich kein berauschender Auftakt beim ersten Spieltag im UEFA-Cup. Die deutschen Teams Dortmund, Hamburg und Stuttgart zeigten keine guten Leistungen, einzig Wolfsburg konnte ein engagiertes Spiel führen.

Richtig dick kam es für den BVB – nach 5 Jahren Pause vom internationalen Geschäft hatte Trainer Klopp das Spiel im Vorfeld zum Spiel des Jahrzehnts stilisiert. Es sollte aber ganz anders kommen, Borussia Dortmund verlor beinahe chancenlos mit 0:2 daheim gegen Udinese Calcio und steht bereits in der ersten Runde vor dem Aus. Floro Flores in der 8. und Inler in der 34. Minute besiegelten die herbe Niederlage früh. Zudem musste Borussia Dortmund bereits in der ersten Halbzeit verletzungsbedingt Zidan und Hummels ersetzen.

Nur ein wenig besser lief es beim HSV – vor heimischem Publikum kam man am Ende nicht über ein mageres 0:0 gegen Unirea Urziceni hinaus. Dabei wirkte die Truppe von Trainer Jol über die gesamte Zeit einfallslos und ohne Biss, nichts gelang. Zwar konnte man in den letzte 20 Minuten erstmals richtigen Druck aufbauen, aber mangelnde Zielgenauigkeit und das Aluminium verhinderten eine mögliche Führung. So muss sich das Team aus Hamburg enorm steigern, will man im Rückspiel den Einzug in die Gruppenphase des UEFA-Cups schaffen.

Zumindest gewinnen konnte der VfB Stuttgart sein Auswärtsspiel bei Cherno More Vana. Spielerisch und kämpferisch überzeugen konnte man dabei allerdings nicht. In der 42. geriet man nach einem Treffer von Dyakov sogar in Rückstand, Mario Gomez aber konnte mit einem Doppelpack in der 66. und 81. Minute das Spiel glücklicherweise drehen. Trainer Veh sagte nach dem Schlusspfiff: "Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, mit der Leistung nicht." Zumindest hat man eine ordentliche Ausgangsposition für das Rückspiel.

Und wirklich geglückt ist das UEFA-Cup-Comeback der Wolfsburger. Gegen Rapid Bukarest konnte man knapp aber verdient mit 1:0 gewinnen. Da man kein Gegentor kassierte, sieht es gut aus für das Weiterkommen in die nächste Runde. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte konnte Wolfsburgs Stürmer Grafite einen Elfmeter zum frühzeitigen Endstand verwandeln. Und hätte man in der Folge seine Chancen besser genutzt, wäre auch ein höherer Sieg möglich gewesen.

Quelle: Kicker.de
Bild: UEFA-Cup

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