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Transfer von Diego nach München geplatzt – Vater da Cunha verärgert die Bayern

Es wäre beinahe der größte Transfer in der Geschichte der Bundesliga geworden – und laut einem Bericht der Bildzeitung hatten die Bosse des FC Bayern München auch bereits eine Einigung mit Werder Bremens Diego über einen Wechsel zum Rekordmeister erzielt. Nun aber die radikale Wende im Transferstreit um Diego. München stoppt alle Bemühungen um eine Verpflichtung.

Der Grund – Diegos ominöser Vater und Berater Djair da Cunha spielte ein doppeltes Spiel. Obwohl er bereits vor Wochen eine Einigung mit Juventus Turin über eine Ablösesumme von rund 25 Millionen Euro erzielte, traf er sich noch munter mit Uli Hoeneß den restlichen Bayern-Bossen zu Vertragsverhandlungen im edlen Münchener Vier-Jahreszeiten-Restaurant.

Angeblich sollen die Bayern bereit gewesen sein, mehr als Juves 25 Millionen zu bieten, es wäre der teuerste Transfer in der Geschichte der Bundesliga geworden. Doch nun ist alles aus. Bremens Manager Allofs bestätigte Uli Hoeneß per Telefon, dass auch er schon von der Einigung mit Juventus wisse. Diegos Vater versuchte also mit den Verhandlungen lediglich noch Bayern und Turin gegeneinander auszuspielen, um so die Transfersumme nach oben zu treiben.

Keine schlechte Idee, wenn man bedenkt, dass Diego und sein Vater da Cunha 15% der Summe behalten können. Bis jetzt hatte da Cunha offiziell geleugnet, in München gewesen zu sein, dummerweise aber verplapperte sich nun Sohnemann Diego, als er sagte: "Ja, mein Vater war in München."

Für Bayern ist die Sache nun endgültig vom Tisch, seriöse Geschäfte laufen für sie anders ab. Entsetzt sagte Vorstands-Boss Rummenigge: "Wir haben Gespräche mit Diegos Vater geführt und sie nun zu den Akten gelegt. Wenn man so lange in diesem Geschäft ist, dann passieren die kuriosesten Dinge – auch wenn ich so etwas wie in diesem Fall noch nie erlebt habe." Der Transfer von Diego nach München ist also geplatzt – und der brasilianische Ballzauberer wird wohl nächste Saison in Italien spielen.

Quelle: Bild.de
Bild: YouTube

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