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Traditions-Club FC Liverpool wieder an US-Investor verkauft

Der englische Traditionsverein FC Liverpool zählt zu den ganz großen Clubs des Fußballs und gemeinsam mit Arsenal, Chelsea und Manchester zu den sog. 'großen Vier' auf der Insel – derzeit aber läuft es alles andere als zufrieden stellend, doch nun hat der Verein endlich einen neuen Investor gefunden. Nachdem in den letzten Jahren die Eigentümer häufig wechselten, hofft man nun auf Konsistenz mit dem neuen US-amerikanischen Unternehmen NESV.

Hinter dem Namen verbirgt sich das 'New England Sports Ventures', das bereits den US-Baseball-Club Boston Red Sox besitzt und nun auch in den europäischen Fußball einsteigen will. In den letzten Jahren hatte der 16-malige englische Meister Schulden in Höhe von 280 Millionen Euro angehäuft – die bisherigen Besitzer Tom Hicks und George Gillet sahen sich nicht mehr in der Lage, den Verein wieder liquide zu bekommen.

Für die treuen Fans des FC Liverpool – die 2005 immerhin noch den Sieg in der Champions League feiern durfte – ist damit der Höhepunkt der Krise erreicht. In den letzten Wochen und Monaten drohten die totale Insolvenz, der Abstieg und eine mögliche Verstaatlichung. Und auch in der Liga ist der Verein abgestürzt. Nach einem desaströsen Start rangiert Liverpool derzeit auf Rang 18 der Premiere League.

Doch ob der erneute Verkauf wirklich ein Schritt zurück zu altem Glanz sein kann, muss abgewartet werden. Auf der Homepage hieß es zu dem Deal kurz und knapp: 'Wir sind glücklich, dass wir den langen und intensiven Verkaufsprozess erfolgreich abschließen konnten. Der Vorstand hat entschieden, das Angebot von NESV anzunehmen.' Die Fans bangen indes vor dem Verkauf an den nächsten Investor beim FC Liverpool...

Quelle: Sport1.de
Bild: Ben Sutherland 1 und 2 (Flickr)

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