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Streit zwischen dem FC Bayern und Holland eskaliert um van Bommel

Der Streit zwischen dem FC Bayern München und dem holländischen Fußballverband KNVB eskaliert immer mehr – nachdem in den letzten Monaten schon durch die Verletzung von Superstar Arjen Robben ein mächtiger Kleinkrieg herrschte, ist die Situation durch die Affäre um Kapitän Mark van Bommel noch einmal ernster geworden. 'Wir haben die Schnauze voll! Was hier passiert, ist eine bodenlose Unverschämtheit', polterte Uli Hoeneß nun.

Aber was war geschehen? Bayern Kapitän Mark van Bommel hatte sich unter der Woche beim Spiel seiner Holländer gegen Moldawien am Knie verletzt – der Schlüsselspieler des FCB fällt nun mindestens zehn Tage aus. Und da den Bayern nach der verschleppten Verletzung von Robben bereits ohnehin bereits die Zornesröte im Gesicht stand, orderten sie ihren Spieler mit sofortiger Wirkung zurück nach München.

Daraufhin aber reagierten auch die Holländer wieder mit Meckereien Richtung Hoeneß und Co, und das wollte sich dann der Bayern-Präsident gar nicht gefallen lassen. 'Eigentlich hätte ich erwartet, dass man auf holländischer Seite nach dem unvorstellbaren Vorgang um Arjen Robben ganz kleine Brötchen backt und die Klappe hält', erklärte Hoeneß. Zuvor hatte von KNVB-Chef van Oostveen geschimpft, die Bayern wollten wohl Krieg mit ihnen haben...

Nun also scheint der Geduldsfaden in München endgültig gerissen – wie der Vorstand erklärte, warte man in Sachen Robben noch bis Ende Oktober auf eine Entschädigung, dann sei eine Klage bereits beschlossene Sache. Man muss also abwarten, ob mit der Causa Robben möglicherweise ein Präzedenzfall geschaffen werden wird, in jedem Fall hat die Verletzung von van Bommel den Streit zwischen dem FC Bayern und dem holländischen Verband noch einmal befeuert.

Quelle: Sport1.de
Bild: Youtube 1 und 2

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