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Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Fahrer beim Tod von Tomizawa

Nach dem tragischen Unfall-Tod des Japaners Shoya Tomizawa beim Großen Preis von San Marino hat sich nun auch die Staatsanwaltschaft eingeschaltet – ermittelt wird nun offiziellen Angaben zur Folge auch gegen die beiden anderen in den Sturz verwickelten Fahrer. Wie die italienische Sportzeitung 'Gazzetta dello Sport' berichtet, gehe es dabei um die Frage der fahrlässigen Tötung.

Für den Briten Scott Redding und den Italiener Alex de Angelis werden die dramatischen Ereignisse somit noch einmal ein Nachspiel haben - allerdings dürfte es äußerst fraglich sein, ob es in diesem Fall zu einer möglichen Verurteilung kommt. Dies sieht auch Rechtsanwalt Alessandro Rinaldi so: 'Wir sind überzeugt, dass de Angelis von jeglicher Verantwortung entlastet wird.'

Dennoch dürften die nun einsetzenden Ermittlungen eine zusätzliche emotionale Belastung für die beiden Fahrer sein – sowohl de Angelis wie auch Redding hatten sich im Anschluss an die Nachricht über den Tod von Tomizawa schockiert gezeigt. Keine Ermittlungen hingegen werden von der Staatsanwaltschaft gegen die Betreiber der Rennstrecke in San Marino eingeleitet.

Im Anschluss an den Großen Preis von San Marino war es zu heftigen Vorwürfen gekommen, da das Rennen nach dem Unfall nicht abgebrochen wurde. Der Sieger Toni Elias hatte seinen späteren Sieg noch vor der Nachricht des Todes dem Verunglückten gewidmet – nun muss abgewartet werden, was die Ermittlungen im Fall von Tomizawa ergeben werden.

Quelle: Zeit.de
Bild: Youtube 1 und 2

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