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5 große Sportskandale um Doping und Schmiergelder

Sportler trainieren, um den größtmöglichen Erfolg zu haben und auf dem Platz geht immer alles streng nach den Regeln, doch manchmal gibt es auch noch die andere Seite der Medaille. Wir stellen einige der größten Sportskandale vor. Die Radsportwelt war erschüttert, als herauskam, dass der spanische Arzt Eufemiano Fuentes jahrelang Blutdoping an Radsportlern vorgenommen hat. Die Liste seiner Kunden war ellenlang, Jan Ullrich und Stars wie Ivan Basso gehörten auch dazu. Später kam auch noch heraus, dass Tour de France-Sieger wie Bjarne Rijs und Lance Armstrong ebenfalls gedopt waren. Auch Erik Zabel hat es ausprobiert, wie er zugab, aber sein Körper habe es nicht vertragen, deswegen habe er es sein lassen.


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Robert Hoyzer

Als deutsche Schiedsrichterhoffnung trat Robert Hoyzer, doch 2004 machte er sich seine Karriere selber kaputt. Er ließt sich von Wettmafia bestechen, um Fußballspiele zu verschieben. Als er mit merkwürdigen Elfmeterentscheidungen dafür sorgte, dass der damalige Bundesligist HSV gegen den Regionalligisten in der 1. Runde des DFB-Pokals ausschied, war es zu auffällig und die Ermittlungen gingen los. Im Jahr 2008 wurde er aus der Haft entlassen, als er die Hälfte seiner Strafe abgesessen hatte.



Zu schnell

Bei den Olympischen Spielen 1988 sprintete Ben Johnson allen davon und stellte einen Fabelweltkrekord über 100 Meter auf. Bei dem Rennen besiegte er Superstar Carl Lewis, der an die Zeit des Kanadiers nicht heran kam. Die Sportwelt war begeistert, bis die obligatorische Dopingprobe kam. Die war positiv, sein Weltrekord wurde gelöscht, den Weltmeistertitel und Olympiagold musste er wieder abgeben und schon war Ben Johnson plötzlich einer der unbeliebtesten Sportler der Welt. Doping hatte man damals eher Sportlern aus dem Ostblock zugetraut und der Schock saß tief, dass auch Sportler aus dem Westen zu verbotenen Mitteln griffen. Doch es sollten noch weitere folgen.


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Der Zwangsabstieg

Es ist schon seltsam, was man mit Geld alles erkaufen kann, nicht nur Waren, sondern auch Titel. Juventus Turin ist die bekannteste und die erfolgreichste Fußballmannschaft in Italien. Während die Spieler auf dem Platz ahnungslos die Meisterschaften feierten, wurde im Vorfeld hinter den Kulissen daran geschraubt, dass am Ende der Saison die Alte Dame ganz oben in der Tabelle steht. Der Maniulationsskandal ging so weit, dass Juventus im Jahr 2006 mit dem Zwangsabstieg in die 2. Liga bestraft wurde. Es gelang aber der direkte Wiederaufstieg und heute gehört der Verein wieder zur Spitze in Europa, ohne dafür bezahlen zu müssen.



Verfluchtes Wasser

Eine der skurrilsten Figuren des Skilanglaufs oder sogar der ganzen Sportwelt, ist Johann Mühlegg. Der Mann hatte immenses Talent, aber wie sein ehemaliger Bundestrainer sagte, er sei nicht der Hellste gewesen und das war sein Untergang. Mühlegg hatte einen Hang zum Spirituellen und trat irgendwann nur noch mit einer Putzfrau aus Portugal auf, die er Die Gnade nannte. Er brachte von ihr geweihtes Wasser mit, weil er glaubte, der damalige Bundestrainer Georg Zipfel würde sein Wasser verhexen und er wolle ihm nach seinem Leben trachten. Irgendwann war es dem Deutschen Skiverband zu viel und es folgte der Rausschmiss. Mühlegg startete dann für Spanien und wurde 2001 Weltmeister und 2002 Olympiasieger. Doch das blieb er nicht lange, denn seine Dopingprobe war positiv. Das war dann sein endgültiges Aus. Heute soll Johann Mühlegg Immobilien in Brasilien verkaufen.


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