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Ski WM 2013 in Schladming: Maria Hoefl-Riesch holt Gold in der Kombination

Der Deutsche Skiverband darf jubeln, denn die erste Medaille bei der Alpinen Ski WM in Schladming ist im Sack. Maria Hoefl-Riesch setzte sich eindrucksvoll in der Super-Kombination durch und ist nun Weltmeisterin. Topfavoritin Tina Maze, bereits Weltmeisterin im Super-G, muss sich mit Silber begnügen. Auch das Gastgeberland feiert. Nicole Hosp aus Österreich holt Bronze.

Die Super-Kombination ist die abwechselungsreichste Disziplin im Alpinen Skizirkus. Allrounder sind hier gefragt, denn der Wettbewerb besteht aus einer Abfahrt und einem Slalomlauf. Normalerweise spezialisieren sich die Skiläufer entweder auf die Speed-Disziplinen wie Abfahrt oder Super-G oder auf die technischen Disziplinen wie Slalom und Riesenslalom.

Maria Hoefl-Riesch kriegt also aktuell die beiden Disziplinen am besten unter einen Hut. Nach der Abfahrt lag sie noch auf dem vierten Rang, allerdings nur zwei Zehntel hinter der führenden Tina Maze. Es sah aber dennoch so aus, als ob die Slowenin ihren zweiten WM-Titel holen könnte.

Und auch der erste Teil des Slaloms ließ noch keine Vermutung zu, dass Hoefl-Riesch Weltmeisterin werden könnte. Zu verhalten fuhr sie, die Deutsche wollte zunächst mal keinen Fehler machen. Doch im unteren Teil ließ sie die Ski laufen. Tina Maze dagegen nahm überraschenderweise im unteren Slalom-Teil Tempo raus. Und so verspielte sie ihren Vorsprung.

Nicole Hosp aus Österreich fuhr mit der besten Slalom-Zeit auf den Bronzerang. Der österreichische Skiverband hatte aber nicht nur Grund zum Jubeln. Denn Anna Fenninger, die Titelverteidigerin, lag nach der Abfahrt noch zeitgleich mit Tina Maze auf Rang 1. Im Slalom beging sie aber einen Fahrfehler und schied aus. Trotzdem dürften die Gastgeber froh über die erste Medaille bei der WM in Schladming sein.

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