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Schwimm-WM: Deutsche Frauen holen Bronze

Die deutsche Frauenstaffel hat über 4x100 Meter Lagen die Bronzemedaille geholt. Britta Steffen, Daniela Samulski, Sarah Poewe und Annika Mehlhorn schwammen bei ihrem Triumph Europarekord. Außerdem qualifizierten sich Helge Meeuw und Britta Steffen für Finalläufe. Und die deutschen Wasserballherren beendeten das Turnier nach einem 6:9 gegen Ungarn als Sechste.

Was für ein Lagenfinale. Die deutschen Damen verbesserten den Europarekord der Britinnen. An die Chinesinnen, die mit Weltrekord gewannen und die Staffel aus Australien kamen sie zwar nicht heran. Trotzdem ist die siebte Medaille der deutschen Beckenschwimmer ein großer Erfolg.

Zumal Britta Steffen schon zwei Rennen in den Knochen hatte. Denn sie qualifizierte sich auch noch als Drittschnellste für das Finale über 50 Meter Freistil. "Ein klein wenig ist noch drin. Wäre toll, wenn ich noch eine Medaille holen könnte", sagte Steffen dem TV-Sender Eurosport.

Dabei hatte Steffen eigentlich keinen guten Tag erwischt. "Heute morgen war ich ganz schön müde. Hätte ich keinen Kaffee bekommen, wäre ich wohl nicht wach geworden", gab sie einen Tag nach dem Weltmeistertitel über 100 Meter Freistil offen zu. Auch Helge Meeuw darf sich freuen. Er zog als 5. ins Finale über 50 Meter Rücken ein. Thomas Rupprath schied als 13. aus. Und die deutschen Wasserballherren konnten das Husarenstück der Vorrunde gegen Ungarn nicht wiederholen. Gegen den Olympiasieger verloren sie diesmal 6:9. Platz 6 ist trotzdem ein zufriedenstellendes Endergebnis. Genauso wie die Bronzemedaille der deutschen Lagenstaffel der Frauen.

Bild: eurosport.de, eurosport.de

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