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Schwimm-WM: Britta Steffen holt ihr zweites Gold

Mit ihrem dritten Weltrekord bei diesen Schwimm-Weltmeisterschaften in Rom sorgte Britta Steffen am Schlusstag der Titelkämpfe noch einmal für einen Paukenschlag und sicherte sich die Goldmedaille über 50 Meter Freistil. Die deutsche Herrenstaffel über 4x100 Meter Lagen gewann Silber. Nur Michael Phelps' Amis waren schneller. Helge Meeuw verpasste eine Medaille über 50 Meter Rücken nur knapp.

Britta Steffen konnte ihr Glück kaum fassen. Sie gewann den zweiten Weltmeistertitel ihrer Karriere. "Ich bin selber überrascht von meiner Leistung, denn ich dachte zuerst, ich hätte den Start verpatzt", sagte sie dem TV-Sender Eurosport. Fünfzig Meter würden nicht wehtun, deswegen mache die Kurzdistanz Riesenspaß, erzählte Steffen weiter. Und gab dann ehrlich zu: "Ich habe einfach Glück gehabt."

Weniger mit Glück, sondern mit einer starken Gesamtleistung hatte die Silbermedaille der Herrenstaffel zu tun. Helge Meeuw, Hendrick Feldwehr, Benjamin Starke und Doppel-Weltmeister Paul Biedermann mussten sich nur dem US-Team um Schwimmstar Michael Phelps geschlagen geben.

Paul Biedermann ist glücklich darüber, dass er mithelfen konnte, diese Medaille zu gewinnen: "Die Silbermedaille ist mir sehr wichtig, weil wir als Team sehr stark geschwommen sind", sagte er nach dem packenden Finale. Als Drittplatzierter nahm Biedermann das Rennen als Schlussschwimmer auf. "Ich wollte unbedingt noch Zweiter werden." Für Helge Meeuw war es leider die einzige Medaille des Tages. Über 50 Meter Rücken schlug er als Sechster an. Trotzdem war es mal wieder ein toller Tag für die deutschen Schwimmer mit dem Gold für Britta Steffen und dem Silber der Lagenstaffel.

Bild: eurosport.de

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