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Schwimm-WM 09: Britta Steffen holt Gold und Weltrekord

Mit Weltrekord über 100 Meter Freistil holte sich Britta Steffen ihre erste Goldmedaille bei diesen Schwimm-Weltmeisterschaften in Rom. Nachdem sie es in den Vorläufen locker angehen ließ, dominierte sie das Finale nach Belieben. Sie war ganze acht Zehntelsekunden schneller als die Zweitplatzierte Francesca Halsall aus Großbritannien. Lisbeth Trickett aus Australien, ihre große Konkurrentin, wurde nur Dritte. Daniela Samulski schwamm unterdessen deutschen Rekord über 50 Meter Schmetterling – und konnte sich dennoch nicht fürs Finale qualifizieren.

Es war ein Gold mit Ansage. Die ganze Welt hat diesen Sieg erwartet. Wie schwer der Druck auf Britta Steffen lastete, sah man nach dem Finale. Überglücklich sagte sie ins Eurosport-Mikrofon: "Ich bin total aus dem Häuschen, mit so einer Zeit hätte ich niemals gerechnet." Sie sei wahnsinnig glücklich darüber, dass sie nun alles gewonnen habe. Es war der erste WM-Titel ihrer Karriere.

Britta Steffen war die älteste Finalistin beim Finale über 100 Meter Freistil in Rom. "Die anderen haben alle noch Zeit, etwas zu gewinnen, ich nicht", sagte sie augenzwinkernd. Doppel-Weltmeister Paul Biedermann zollte der frischgekürten Weltmeisterin Respekt: "Das ist echt Wahnsinn. Sie hat alles erreicht, was sie erreichen konnte." Und Bundestrainer Dirk fand einfach "alles super".

Weniger glücklich war Daniela Samulski. Sie schwamm zwar deutschen Rekord über 50 Meter Schmetterling in 26,33 Sekunden. Damit verbesserte sie die Marke von Antje Buschschulte. Das reichte allerdings nicht fürs Finale. Dafür glänzt das Gold von Britta Steffen, das insgesamt sechste bei diesen Titelkämpfen für den Deutschen Schwimmverband, um so heller in der Sonne von Rom.

Bild: eurosport.de

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