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Schwimmen in Kleidung: Ist das die neue Funsportart?

Wer schwimmen geht, der hat normalerweise nur leichte Schwimmkleidung, um sich den Spaß am Sport nicht unnötig zu erschweren. Allerdings scheint sich gerade eine neue Funsportart durchzusetzen, und zwar das Schwimmen in Kleidung. Wir sagen hier nun, worauf man alles achten sollte, bevor man in voller Montur ins Wasser geht, um zu schwimmen.

    Screenshot Website Michael Ende Schulnetz Hamm

Grundregeln

Wie beim "normalen" Schwimmen, gelten auch beim voll bekleideten Schwimmen einige Grundregeln, die jeder zu seiner eigenen Sicherheit einhalten sollte. Dazu zählt, dass man nicht alleine, mit vollem Magen oder überhitzt ins Wasser gehen sollte. Dazu sollten unbekannte Gewässer, Talsperren oder Seen mit Schwimmverbotszonen unbedingt gemieden werden. In Baggerseen sollte man sich von den Schwimmbaggern fernhalten, auch dadurch können Strömungen entstehen. Und auf sogenannte Mutproben sollte sowieso immer verzichtet werden.

Unter Wasser wird Kleidung nicht schwerer

Wer dies alles beachtet, kann dann in voller Kleidung in den See springen. Es herrscht das Vorurteil, dass nasse Klamotten durch Wasser schwerer werden und den Schwimmenden nach unten ziehen. Das stimmt nur halb. An Land gewinnen sie durch das Wasser tatsächlich an Gewicht, unter Wasser allerdings nicht. Nasse Kleidung unter Wasser wiegt das gleiche wie trockene Kleidung an Land. Das bedeutet, dass man im See nur das Gewicht der trockenen Kleidung mit sich rümträgt. Dennoch sollte man es am Anfang mit etwas weniger Klamotten, etwa T-Shirt und Jeans versuchen. Ungewohnt ist es nämlich auf jeden Fall.

Brustschwimmen ist am besten geeignet

Dennoch erfordert es natürlich Übung und ein bis zwei Kilogramm mehr an Gewicht muss man schon mit sich herumschleppen. Am geeignetsten ist deswegen das Brustschwimmen. Dabei sind Arme und Beine gleichermaßen unter Wasser und die nassen Klamotten behindern nicht so sehr, wie zum Beispiel beim Kraulschwimmen. Dabei muss man die Arme immer wieder aus dem Wasser heben, was aufgrund nasser Ärmel mit der Zeit sehr anstrengend wird. Denn über Wasser wiegt die Klamotten dann natürlich kurzzeitig mehr, als wenn man sie wieder eintauchen lässt.

Man sollte immer ein Kleidungsstück loswerden können

Sollten die Klamotten dann doch zu schwer werden, sollte man sie im Wasser schnell loswerden. Zum Beispiel einen Pullover ausziehen, wenn man vollständig unter Wasser ist. Kurz untertauchen und Pulli über den Kopf ziehen. Das sollte man aber an einer Stelle, an der man stehen kann, mehrere Mal üben. Dazu kommt, dass jeder, der diese neue Sportart ausprobieren will, schon ein guter Schwimmer sein sollte.

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