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Schwimm WM 09 - Deutsche Pleitenserie

Bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Rom setzten Nora Subschinski und Josephine Möller mit einem achten Platz beim Synchronspringen vom Turm die Pleitenserie der deutschen Starter fort. Außerdem verloren die Wasserballerinnen ihr Auftaktmatch gegen Vize-Europameister Spanien. Unterdessen kritisiert Langstreckenschwimmer Thomas Lurz die WM-Organisatoren und Britta Steffen klagt über "langweiliges Essen" und einen "rauhen Hals".

Sie sind angetreten, um das schlechte Ergebnis von Olympia 2008 vergessen zu machen. Im Moment tun die DSV-Starter bei der Schwimm-WM in Rom aber alles dafür, um ein noch schlimmeres Gesamtergebnis zu produzieren. Nora Subschinski und Josephine Möller sollten beim Synchronspringen vom Turm endlich für das erste deutsche Erfolgserlebnis sorgen. Mit einem achten Platz setzten sie aber nur den Schlusspunkt hinter ein aus deutscher Sicht desolates Auftaktwochende bei dieser WM. Katja Dieckow war nicht minder erfolglos. Sie belegte Platz 9 beim Springen vom Ein-Meter-Brett. Nicht ganz so erfreut sei Sportdirektor Lutz Buschkow laut eurosport.de. Aber er sei sich sicher, dass sich das Team steigern könne.

Erwartungsgemäß war dagegen die Niederlage der deutschen Wasserballerinnen gegen Vize-Europameister Spanien. Die Südeuropäerinnen behielten mit 17:12 die Oberhand. Unterdessen übte Langstreckenschwimmer Thomas Lurz harte Kritik an den WM-Organisatoren. Sturm und meterhohe Wellen rissen den Startsteg im 45 Kilometer von Rom entfernten Ostia weg. Die Versorgungspontons wurden beschädigt und die Zeitmessanlage zerstört. Das sei einer WM unwürdig, meinte der sechsfache Weltmeister Lurz. Nun herrscht Termin-Wirrwarr. Das OK überrascht die Athleten mit immer neuen Startzeiten. Lurz: "Das passt zu dieser chaotischen WM."

Mitunter sei es für die Langstreckler lebensgefährlich. "Im Start- und Zielbereich muss man aufpassen, dass man nichts auf den Kopf kriegt und von der Anzeigetafel erschlagen wird", sagte Lurz laut eurosport.de. Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen hat indes mit anderen Problemen zu kämpfen. Sie klagt nach dem Abschlusstrainingslager der Schwimmer in Ravenna über einen rauhen Hals. Außerdem sei das Essen langweilig. Probleme überall: Nach diesem katastrophalen Startwochenende bei der Schwimm-Weltmeisterschaft in Rom kann es für den Deutschen Schwimm-Verband eigentlich nur noch besser werden.

Bild: YouTube Eurosport

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