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Schwerer Unfall überschattet Rallye Deutschland

Der Rallyesport ist sehr gefährlich. Nicht nur für Fahrer und Beifahrer im Auto, sondern auch für die Zuschauer. Das mussten die Organisatoren der Rallye Deutschland nun schmerzhaft erfahren. Im Vorfeld der 30. Auflage des Rennens kam es zu einem Unfall, bei dem vier Zuschauer verletzt wurden, einer davon lebensgefährlich.

Am Donnerstag fand das sogenannte Shakedown statt, das Einfahren vor den eigentlichen Rennen von Freitag bis Sonntag. Und dabei kam es zu dem Zwischenfalls. Beim Wagen von Rallyefahrer Nicolas Fuchs aus Peru platzte der Reifen. Der südamerikanische Pilot verlor die Kontrolle und der Subaru Impreza WRX knallte gegen den Bordstein. Dabei löste sich ein Vorderrad und flog in die Zuschauermenge. Das Einfahren wurde daraufhin sofort abgebrochen.

Vier Besucher wurden von den herumfliegen Trümmerteilen des Fahrzeugs verletzt. Den Zustand eines der in Mitleidenschaft gezogenen Zuschauer beschrieben die Ärzte als lebensgefährlich. Die anderen drei Besucher trugen nur leichte Verletzungen davon. Sie konnten das Krankenhaus am Donnerstagabend wieder verlassen. Das ließ der Veranstalter der Rallye Deutschland mitteilen. Rekordweltmeister Sébastien Loeb fuhr vor dem Unfall zwar Bestzeit, das interessierte dann aber niemanden mehr.

Nach derzeitigem Stand wird die 30. Rallye Deutschland aber wie geplant stattfinden. Das Renne findet in Trier und Umgebung statt. Dabei geht es um insgesamt 15 Wertungsprüfungen. Die Strecke, die die Teilnehmer zurücklegen müssen, ist 1110,25 Kilometer lang. Der Sieger des Rennens wird dann am Sonntag vor der Kulisse der Porta Nigra in Trier geehrt. An den Renntagen werden mehr als 200.000 Rallyefans aus ganz Europa erwartet. Die Rallye Deutschland ist Bestandteil der Rallye-Weltmeisterschaft.

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