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Schwerer Unfall auf der Tour de Suisse - Soler im künstlichen Koma

Der kolumbianische Rad-Profi Juan Mauricio Soler ist auf der sechsten Etappe der diesjährigen Tour de Suisse schwer gestürzt - nach dem tragischen Unfall erlitt der 28-Jährige eine Schädefraktur und musste ins künstliche Koma gelegt werden. Noch ist nicht klar, wie schwer die Verletzungen sind, auch ein Sprecher konnte nicht ausschließen, dass Lebensgefahr besteht.

Die Bilder erinnern an den erst fünfeinhalb Wochen zurückliegenden tödlichen Unfall des Belgiers Wouter Weylandt. Dieser war mit vollem Tempo beim Giro d´Italia gestürzt und in der Folge seinen Verletzungen erlegen. Nun traf es Mauricio Soler - er stieß mit einem Zuschauer zusammen und prallte laut Informationen der Schweizer Zeitung 'Blick' mit Tempo 60 bis 70 gegen eine Mauer.

Der Radfahrer blieb regungslos liegen und konnte nur mit einem Hubschrauber abtransportiert werden. Mit einer massiven Schädelfraktur und vermutlichen Blutungen im Gehirn liegt er nun auf der Intensivstation. Ohne sich festlegen zu wollen, bezeichnete Teamarzt Alfredo Zuniga den Zustand des 28-Jährigen als 'sehr ernst'. Die Radsport hofft nun nach dem erneuten Unfall bei der Tour de Suisse auf die Genesung von Juan Mauricio Soler.

Quelle: Sport1.de

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