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Jürgen Klopp nach Niederlage gefrustet

Der BVB ist zweimal hintereinander Meister geworden, verdrägnte die Bayern vom Podest des "ewigen Siegers" und brachte einen Stolz nach Dortmund, der die ganze Stadt aussehen lies, wie ein riesiger Bienenstock.

Aber die Fahnen flattern weniger hoch, denn in dieser Saison legte der BVB einen glänzenden Fehlstart hin.

Trotz vieler Chancen und einer Selbsteinschätzung als stärkere Mannschaft des Spiels brachten die Dortmunder nur ein 3:3 in Frankfurt zu Stande. Neben recht ruhrigen Aussprüchen der Spieler konnte auch Trainer Klopp sich nicht ganz zusammenreißen.

Klopp musste auf die Tribüne

In der Nachspielzeit gegen Frankfurt verlor er dann so weit die Fassung, dass er auf die Tribüne geschickt wurde. Seiner laut geäußerten Ansicht nach hatte man ein Foul an Robert Lewandowski übersehen und das gab dem Trainer dann nach der so souveränen letzten Zeit einfach den Rest - eindrucksvoll dabei seine Mimik. Klopp in dieser Stimmung möchte sicherlich niemand im Dunkeln begegnen, oder auch nur ohne die Möglichkeit, ihn autoritär auf seinen Platz zu verweisen.

Aber pessimistisch gestimmt hat das Klopp nicht. Das ist auch verständlich, denn auch im letzten Jahr lief es nicht von Anfang an rund und doch gab ihm das letztliche Ergebnis dann Recht. Und so äußerte er sich optimistisch, beteuerte, dass es bald wieder klappen würde und dass er auch mit der neuen Situation eines Torhagels gegen die Borussen zurecht kommen würde.

Und er war auch ruhiger, konnte nach dem Spiel sehr viel gelassener und fast schon lakonisch sagen: Genossen habe er das Spiel nicht. Die vielen Fans, die mit dem BVB zittern, wohl auch nicht.

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