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Schumacher zeigt sich nach den Tests von Jerez besorgt

Für seine zweite Saison nach seinem Comeback in der Formel 1 hat sich Michael Schumacher bekanntlich viel vorgenommen – doch nach den ersten Tests im spanischen Jerez zeigt sich der Rekordweltmeister in erster Linie besorgt. In einem Interview mit der britischen BBC sprach Schumi offen über seine Bedenken, auf sich und das Team sieht der mittlerweile 42-jährige trotz guten ersten Ergebnissen eine Menge Arbeit zukommen.

Denn eigentlich hatte man in den letzten Tagen innerhalb der Schumi-Anhängerschaft aufatmen können. Am Freitag war er Tagesschnellster, am Samstag lag er am Ende auf einem guten dritten Platz hinter Nick Heidfeld und Fernando Alonso. Doch wie Schumacher jetzt erklärte, seien diese ersten Zeiten wohl nicht in der Lage, ein stimmiges Bild von der Situation zu vermitteln.

Insgesamt glaube er nicht, von Beginn der Saison an direkt oben mitfahren zu können – aber genau das hatten seine Fans sich erhofft. Und Schumi weiter: 'Ja, wir sind etwas besorgt. Aus Erfahrung kenne ich die Unterschiede zwischen dem ersten Test und dem ersten Rennen. Momentan scheint es, als ob diese Unterschiede vergleichsweise fünf- oder sechsmal so groß sind.'

Das hört man in Deutschland alles andere als gerne, schon wieder ist beim Rekordweltmeister die Rede von der langfristigen Planung. 'Selbst wenn es in diesem Jahr schwierig wird, dieses Ziel zu erreichen, haben wir eine Vision, die nicht nur kurzfristig angelegt ist', so der Kerpener. Die Hoffnungen auf einen wieder voll konkurrenzfähigen Michael Schumacher in der Formel sind nach den Tests von Jereze daher wohl eher gesunken als gestiegen.

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