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Schalke denkt über Timo Hildebrand als Fährmann-Ersatz nach

Eigentlich hatte der FC Schalke Torhüter Ralf Fährmann geholt, damit dieser den nach München abgewanderten Manuel Neuer ersetzen sollte, doch daraus wird in den kommenden Monaten bis auf Weiteres nichts. Nach seiner Knieverletzung vom vergangenen Wochenende wird der 23-Jährige mehrere Monate ausfallen - die genau Diagnose steht noch aus, im schlimmsten Fall aber sind sogar die Kreuzbänder beschädigt.

Nun also scheint man sich bei den Königsblauen ernsthafte Sorgen um den mittelfristigen Saisonverlauf zu machen. Zwar hat man mit dem erfahrenen Schober und dem jungen Unnerstall noch zwei Ersatzleute in der Hand, so ganz aber traut Manager Horst Heldt dem Braten nicht. In Gelsenkirchen ranken sich die Gerüchte daher seit zwei Tagen um den einstigen Nationalkeeper Timo Hildebrand, der seit nunmehr einen Jahr arbeitslos ist.

Der 32-Jährige aber verfügt erwiesenermaßen über eine besondere Klasse, seit seinem Abschied beim einstigen deutschen Meister Stuttgart aber lief es alles andere als gut. Für Schalke spricht, dass Hildebrand aufgrund seiner Vertragsfreiheit sofort in der Bundesliga einspringen könnte und in allen Wettbewerben einsatzfähig wäre. Wie Bild.de berichtet, kam es am Montag bereits zu einem ersten Treffen zwischen Heldt und Hildebrands Berater Jörg Neblung.

In trockenen Tüchern aber ist noch nichts. Schalke will nichts überstürzen und keine finanziellen Risiken eingehen. Horst Heldt erklärte auf Nachfrage, man wolle sich 'alle Optionen offenhalten' und es zunächst mit dem vorhandenen Personal versuchen. Klar ist aber, sollte einer von ihnen unmittelbar patzen, dann könnte Timo Hildebrand, der seit einen Jahr kein Pflichtspiel mehr bestritt, für Schalke sein Comeback feiern.


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