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Rozenberg zum WM-Auftakt nur Elfter

Für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) begannen die Schwimm-Weltmeisterschaften in Rom mit einer Enttäuschung, denn Pavlo Rozenberg aus Aachen belegte bei der ersten WM-Entscheidung vom Ein-Meter-Brett nur Platz 11. Weltmeister wurde Quin Kai aus China vor seinem Landsmann Zhang Xinhua. Bronze sicherte sich der Australier Matthew Mitcham, Olympiasieger vom Turm. Michael Annas aus Berlin verpasste als 34. den Endkampf.

So hatte sich der DSV das nicht vorgestellt. Pavlo Rozenberg, Bronzemedaillengewinner bei der Europameisterschaft, sollte eigentlich für einen guten Start in die Titelkämpfe sorgen. Doch am ersten Wettkampftag lief bei dem gebürtigen Ukrainer nichts zusammen. "Ich bin schwer enttäuscht", sagte er nach dem Wettkampf, bei dem er mit sechs Sprüngen 320,65 Punkte holte und damit weit hinter dem Weltmeister (449 Punkte) lag.

Der Tag sei lang und heiß gewesen, sagte er dem TV-Sender Eurosport. "Im Finale habe ich mich nicht mehr wohl gefühlt, einen Teil kann ich auf die Hitze schieben." Vielleicht fehlte ihm auch einfach Wettkampfpraxis. Nach einer Handverletzung hatte sich Rozenberg erst in letzter Minute für die Schwimm-WM qualifiziert. Im Finale landete er fast auf dem Bauch, als er die Drehung beim dreieinhalbfachen Salto nicht beenden konnte. Im Vorkampf zeigte der Aachener noch deutliche bessere Leistungen. Zeit, sich lange zu ärgern, bleibt Rozenberg aber nicht. Schon am heutigen Samstag geht es mit dem Wettkampf vom Drei-Meter-Brett weiter.

Bei den Frauen qualifizierten sich beide deutsche Starterinnen für das Halbfinale vom 10 Meter-Turm. Christin Steuer aus Riesa beendete den Vorkampf als Vierte. Die EM-Zweite Nora Subschinksi aus Berlin zitterte sich nach einem völlig misslungenen vierten Sprung als 14. in die nächste Runde. Auf ihnen ruhen nun die Hoffnungen des DSV nach dem verpatzten Start von Pavlo Rozenberg, der beim Kunstspringen vom Ein-Meter-Brett nur 11. wurde.

Bild: Eurosport

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