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Profi-Boxer Stefan Raaff erschossen

Die deutsche Boxszene beklagt ein Todesopfer und wieder scheinen Kontakte zur Halb- oder Unterwelt eine Rolle gespielt zu haben. Profiboxer Stefan Raaff wurde am Montagabend in der Wohnung seiner Freundin von einem bisher unbekannten Täter erschossen. Ein Nachbar beobachtete Teile der Tat.

Raaff kam am Montagabend vom Training in seinem eigenen Kampfsprtstudio und steuerte mit seinem Wagen die Wohnung seiner Freundin in Frechen bei Köln an. Als er die Tür seines Mercedes E-Klasse öffnete, fielen laut bild.de drei Schüsse. Ein Nachbar habe dies gehört und an eine verfrühte Silvesterknallerei gedacht. Doch dann habe er die Rolladen in seiner Wohnung hochgezogen und Raaf am Boden liegen gesehen. Er wurde so Zeuge einer regelrechten Hinrichtung: "Der Täter ging zwei Schritte auf das Opfer zu, schoss dann noch mal. Danach verschwand er in aller Seelenruhe."

Der Augenzeuge rief den Notarzt und eilte zu dem Angeschossenen. Seine Hände hätten gezittert. Den Autoschlüssel habe er noch in der Hand gehabt. Der Notarzt, der sofort vor Ort war, konnte Raaff aber nicht mehr retten. Nun hat die Mordkommission die Ermittlungen aufgenommen. Ein Tatmotiv sei aber bisher unklar. Man wüsste nur, dass Raaff als Türsteher arbeitete.

Stefan Raaff war nicht nur als Boxer und ehemaliger GBC-Weltmeister im Cruisergewicht bekannt, sondern auch als Darsteller im TV. So wirke er in der Pro7-Sendung "4 kämpfen für dich" mit und war auch in der RTL-Dokusoap "Mitten im Leben" zu sehen.

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