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Peking: Benimm-Leitfaden für die Chinesen

Anscheinend sind die immer lächelnden Chinesen doch nicht ganz so nett, bzw. sie haben wohl Eigenheiten, die den Umgang mit den Ausländern erschweren könnten. Dieser Meinung ist zumindest die Pekinger Stadtverwaltung, die an vier Millionen Haushalte einen Benimm-Leitfaden verteilt hat, wo der Umgang mit Ausländern beschrieben wird.

So sollen die Chinesen die Ausländer zum Beispiel nicht nach dem Alter oder dem Einkommen fragen. Auch seien weiße Socken zu schwarzen Schuhen nicht ratsam und die Hände schüttle man nicht länger als drei Sekunden. Zu bunte Kleidung wird im Benimm-Leitfaden ebenfalls ermahnt und mit Schlafanzügen sollte man auch nicht auf die Straße gehen.

Klingt alles sehr eigenartig und man merkt, die immer lächelnden und höflichen Chinesen haben gewöhnunsgbedürftige Eigenheiten und sind zudem wohl äußerst robust. In Bussen wird gedrängelt und auf der Straße wird viel geschimpft. Und nun hat es sich die "Kommission für den Aufbau der geistigen Zivilisation in der Hauptstadt", jene, die auch den Benimm-Leitfaden für Chinesen verteilt hat, pünktlich zu Olympia zur Aufgabe gemacht, die Chinesen neu zu erziehen und ihre groben Sitten auszumerzen.

So erläuterte die Vizechefin der Kommision heute: "Das Höflichkeitsniveau in der ganzen Stadt ist verbessert worden und ein gutes kulturelles und soziales Klima für den Erfolg der Olympischen Spiele ist gesichert."

Naja, ob ein solcher Benimm-Leitfaden auch bei uns Erfolg haben würde? Weiße Socken zu schwarzen Schuhen sieht man auch bei uns im Lande... Sogar weiße Socken zu Birkenstock-Sandalen...

Quelle: Kölner-Stadt-Anzeiger
Bild: .Bala (Flickr)

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