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Patrick Hausding riskiert alles – und verliert

Weil er einen dreieinhalbfachen Delphinsalto nicht sauber hinbekam, fiel Wasserspringer Patrick Hausding im Finale vom Drei Meter-Brett weit zurück und wurde am Ende nur Zehnter. Zusammen mit seinem Partner Sascha Klein hat er nun noch eine Medaillenchance im Synchronspringen vom Turm. Katja Dieckow und Nora Subschinski erreichten derweil das Finale im Synchronspringen vom Drei Meter-Brett. Unterdessen sind die Schwimmer im Wettkampfort angekommen. Und ein Psychokrieg um die Schwimmanzüge entbrannte.

Volles Risiko ging Patrick Hausding, als er nach vier Sprüngen aussichtsreich auf Platz 5 lag. Aber der dreieinhalbfache Delphinsalto, den er zum ersten Mal in einem Wettkampf zeigte, misslang ihm. Er fiel weit zurück. "Wir haben alles riskiert und stehen hinter der Entscheidung", sagte Bundestrainer Lutz Buschkow dem TV-Sender Eurosport. Buschkow meinte, das nacholympische Jahr wäre genau richtig, solch einen schwierigen Sprung zu wagen.

Hausding hat zusammen mit seinem Sprungpartner Sascha Klein noch die Möglichkeit, im Synchronspringen vom Turm eine Medaille zu holen. "Wir werden alles versuchen, einen guten Abschluss zu finden", versprach der Wasserspringer. Auch Katja Dieckow und Nora Subschinski wollen sich am Freitag im Synchron-Finale vom Drei Meter-Brett positiv präsentieren. Als Achte erreichten sie den Endkampf.

Derweil haben die Schwimmer das römische WM-Quartier erreicht und sind laut eurosport.de voller Tatendrang. Aber Top-Favoritin Britta Steffen ließ sich sofort auf einen Psychokrieg um die Schwimmanzüge mit ihren Konkurrentinnen Lisbeth Trickett und Marleen Veldhuis ein. Auf einer Pressekonferenz sagte die Deutsche: "Ich denke, dass ich den besten Anzug habe." Trickett sieht das anders und kündigte Steffen einen harten Wettkampf an. Sie sei in Rom, um herauszufinden, wer die Beste der Welt ist. Vor Britta Steffen habe sie Respekt. Sie sei in einer tollen Verfassung und nicht umsonst Weltrekordhalterin. Wir sind gespannt, wie sich die deutschen Schwimmer präsentieren, nachdem die deutschen Wasserspringer um Patrick Hausding eine eher miserable Weltmeisterschaft hinlegen.

Bild: eurosport.de www.1asport.de

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