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Paralympics 2008 in Peking – Medaillenregen für deutsche Sportler

Zu Beginn der Wettkämpfe bei den Paralympics 2008 in Peking konnten sich die deutschen Sportler über einen wahren Medaillenregen freuen. Insgesamt gab es einmal Bronze, fünfmal Silber und einmal Gold. Und diese letzte holte überragend die deutsche Britta Näpel im Dressurreiten.

Allerdings "nur" auf Platz drei landete Kugelstoßerin Marianne Buggenhagen, sie hatte sich mehr erhofft und im Vorfeld klar die Goldmedaille angepeilt. Für die Berlinerin sollte es ein goldener Abschluss ihrer Karriere werden – bereits viermal konnte sie bei den Paralympics den Sieg erringen. Am Samstag allerdings hat sie im Diskuswurf noch eine zweite Medaillenchance.

Die Silbermedaille im Kugelstoßen ging ebenfalls an eine Deutsche. Martina Willing konnte in der sog. "gemischten Klasse" einen sehr guten Eindruck hinterlassen und einen tollen zweiten Platz feiern. Eine Skurrilität allerdings gilt es im Speerwurf zu vermelden – denn trotz Aufstellung eines neuen Weltrekords holte Andrea Hagen nur die Silbermedaille.

Möglich wird dies bei den Paralympics einfach dadurch, dass in den einzelnen Wettkämpfen nicht allein die blanken Leistungen gewertet werden, sondern, dass diese je nach körperlicher Behinderung in ein Punktesystem überführt werden. So reichte der Leverkusenerin Hegen ihr Weltrekord nicht zur Goldmedaille – aber auch Silber war ein tolles Ergebnis.

Im Sport des Laoshan-Oval hagelte es gleich zwei weitere Silbermedaillen. In der Einervervolgung, konnte die inkomplett querschnittsgelähmte Natalie Simanowski ebenso wie Wolfgang Sacher das Edelmetall erringen. Und schließlich machte der Luftgewehr-Schütze Norbert Gau den guten Einstand des deutschen Teams bei den Paralympics 2008 in Peking perfekt – auch er konnte im Finale die Silbermedaille gewinnen.

Quelle: Sport.ARD.de
Bild: Nataliesimanowski.de

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