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Olympische Spiele: Thomas Bach ist der neue IOC-Präsident

Das Internationale Olympische Komitee hat einen neuen Präsidenten. Und der Nachfolger des Belgiers Jacques Rogge ist ein deutscher Funktionär. Thomas Bach heißt der neue IOC-Präsident. Damit wird dem deutschen Sport eine besondere Ehre zuteil, Bach ist der erste Deutsche auf diesem höchsten Posten im Sport.

Der bisherige IOC-Vize wurde im zweiten Wahlgang mit absoluter Mehrheit gewählt. Sein Schweizer Herausforderer Denis Oswald hatte im Vorfeld versucht, Bach zu diskreditieren und äußerte laut Kritik an dessen Unterstützung durch den kuwaitischen Scheich Ahmed al-Sabah und der deutschen Regierung. Es nutzte aber nichts, Oswald bekam nur sehr wenige Stimmen. Genauso wie der ehemalige russische Weltklasse-Stabhochspringer Sergej Bubka, dazu traten noch Richard Carrión, Ser Miang und Wu Ching-Kuo zur Wahl an.

Seit 30 Jahren ist Thomas Bach im IOC tätig. Nun ist er am Ziel seiner Arbeit. Am 10. September sagte Noch-Präsident Jacques Rogge: "Ich habe die Ehre und die Freude zu erklären, dass Thomas Bach der neunte Präsident des Internationalen Olympischen Komitees ist."

Der Jurist ist aber nicht nur als Funktionär im Sport erfolgreich, sondern war es auch als Aktiver. Bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal gewann er mit der deutschen Fecht-Mannschaft die Goldmedaille. Im selben Jahr wurde der Florett-Fechter auch noch Weltmeister mit der Mannschaft. In dieser Zeit begann er auch schon als Sprecher des Deutschen Fechter-Bundes auf Funktionärsebene tätig zu werden. Und nun ist Thomas Bach der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees.

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