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Olympische Flamme: Großes Fest in Argentinien und Ankunft in Oman

Heute ist die Olympische Flamme in Oman eingetroffen, wo keine größeren Demonstrationen angekündigt sind.

Aus Sicherheitsgründen steht der Polizeischutz zwar bereit, aber es werden keine anti-chinesischen Proteste erwartet. Sportminister Ali bin Massud bin Ali el Sunaidi nahm die Flamme in der Hauptstadt Maskat gegen 5.30 Uhr Ortszeit (3.30 Uhr MESZ) in Empfang. Der 20 Kilometer lange Fackellauf, an dem etwa 80 Athleten teilnehmen werden, soll wegen der hohen Tagestemperaturen von bis zu 40 Grad am Abend stattfinden. Von Maskat aus soll die Olympische Fackel am Dienstag in die pakistanische Hauptstadt Islamabad gebracht werden.

Bereits in Buenos Aires ging der Fackellauf ohne große Proteste von statten. Endlich gab es lächelnde Sportler, eine Auftakt- und Abschlussfeier und keine großen Zwischenfälle. Zwar standen sich Pro-Tibet und Pro-China-Demonstranten 20 Meter Luftlinie voneinander entfernt gegenüber, waren aber recht friedlich. Der einzige Zwischenfall war der Versuch einiger Protestler, die Flamme mit Wasserballons auszulöschen. Allerdings ohne Erfolg. Das Sicherheitsaufgebot war sehr beeindruckend, mit mehr als 2.700 Polizisten und 3.000 freiwilligen Helfern.

Insgesamt 80 Läufer trugen die Fackel durch die Stadt. Bei der Abschlusszeremonie hielt Ex-Tennisstar Gabriela Sabatini die Flamme stolz in ihren Händen. Erster Läufer war der argentinische Sportler Carlos Espinola, nachdem Ex-Fußballstar Diego Maradona, der das Feuer ursprünglich tragen sollte, von einer Reise nach Mexiko nicht rechtzeitig zurückgekehrt war.

"Es war alles gut, ein Fest, die Leute haben mitgemacht", sagte Bürgermeister Macri nach Ende der Veranstaltung. "Wir haben der Welt einen wunderbaren Eindruck unserer Stadt vermittelt und damit sind wir sehr zufrieden."

Der Wasserballon-Vorfall



Quelle: Spiegel-Online, Stern-Online

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