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Deutsche Medaillen im Kajak

Der Deutsche Kanu Verband (DKV) hat dieses Jahr einen hervorragenden ersten Finaltag hinter sich gebracht: Es gab bereits vier Medaillen im Kajak!

Im 500m Vierer-Kajak-Rennen fuhren die Frauen des DKV knapp hinter Ungarn als Zweite durchs Ziel und holten damit die Silbermedaille. Den sehr knappen Sieg verdankte das Konkurrenzteam den Kanutinnen zu Folge der Startphase: Wäre es hier etwas besser gelaufen, hätte es zur Goldmedaille gereicht. Im EinerKajak gewann Max Hoff Bronze und auch die beiden Männer Andreas Ihle und Martin Hollstein erreichten im Zweier-Kajak den dritten Platz.

Zu guter Letzt holte auch noch Sebastian Brendl auf 1000m im Einer-Canadier Gold.

Das ist ein großartiger Start, um das selbstgesetzte Ziel von neun Medaillen in diesem Jahr zu erreichen.

Die Kanuten haben damit ein Achtel der bisherigen Plätze auf dem Siegertreppchen für das deutsche Olympiateam geholt. Bisher steht der Medaillenspiegel bei 32 Medaillen für das deutsche Team.

Es gab allerdings auch ein "aber" bei der großen Freude des neusten Siegers, Sebastian Brendl. Er kritisierte, dass die Förderung von Sportlern in Deutschland nicht ausreiche. Für seinen Erfolg habe er wöchentlich mehr als 20 Stunden trainiert - neben einem normalen Job ist das nicht zu schaffen. Hier ist die deutsche Sportförderung gefragt und dass sie jetzt noch durchaus greift, zeigt sich am Erfolg der deutschen Kanuten. Aber das muss auch weiterhin so bleiben, sonst wird diese Serie wohl nicht anhalten.

Der Kanusport ist in Deutschland beliebt, nicht nur Ruderer bevölkern die Gewässer und trainieren hart. Viele fahren allerdings eher zum Spaß und unternehmen Reisen mit dem Boot, statt sich in Wettkämpfen zu messen.

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