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Olympia 2014: Felix Loch holt erstes Gold in Sotschi - Claudia Pechstein holt nur Platz 4

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Deutschland darf die erste Medaille bei den olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi bejubeln, und es ist gleich eine Goldmedaille - denn Felix Loch wiederholte seinen Triumpgh bei den Spielen in Vancouver von vor vier Jahren und sicherte sich im Rodeln den Olympiasieg. In der Eisrinne war er auch diesmal nicht zu schlagen.

Siege im Rodeln sind für Deutschland ja nichts Ungewöhnliches. Jahrelang hat Georg Hackl diese Disziplin beherrscht, Felix Loch ist sein leigitimer Nachfolger. Als feststand, dass er die Goldmedaille holt, jubelte er im Zielraum, reckte die Faust in die Luft und machte Freudensprünge. Nicht ganz so viel Grund zum Jubeln hatte Andi Langenhan. Er verpasste knapp eine Medaille und landet auf Rang 4. Dennoch war er nach seinen vier Läufen sehr zufrieden und freute sich für seinen Teamkameraden. David Möller, der in Vancouver noch olympisches Silber gewann, erwischte einen gebrauchten Tag und landet schließlich auf dem 14. Rang.

Auch das Gastgeberland durfte feiern. Denn der Russe Albert Demtschenko war der einzige, der einigermaßen das Tempo des alten und neuen Olympiasiegers mithalten konnte und gewann Silber. Auf dem Bronzerang landete der Italiener Armin Zöggeler, der ebenfalls schon zweimal den Olympiasieg feiern durfte.

Pech hatte dagegen Claudia Pechstein. Die 41-Jährige war ziemlich enttäuscht nach dem Rennen über 3000 Meter im Eisschnelllauf. "Platz 4 ist natürlich Scheiße", sagte sie klipp und klar. Sie hätte aber nach ihrem Lauf direkt gewusst, dass es nichts mehr wird mit der Medaille. Sie setzt nun ihre Hoffnungen auf das Rennen über 5000 Meter, bei dem sie unbedingt olympisches Edelmetall gewinnen möchte.

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