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Olympia 2014: Die gefährlichsten Sportarten in Sotschi

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Sport heißt nicht nur Gewinnen oder Verlieren, es beinhaltet auch immer ein Verletzungsrisiko, das ist bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi nicht anders. Es gab schon Knochenbrüche, Kreuzbandrisse, eine bewusstlose Sportlerin und eine andere Atletin musste gar notoperiert werden. Dafür wurde sie extra nach München geflogen. Ihr Zustand ist immer noch nicht stabil.

Vor allem die Trendsportarten erweisen sich als besonders gefährlich. Beim Snowboard, Freestyle Ski, Skicross oder Half Pipe gab es schon einige Verletzungen. Die Norwegerin Helena Olafsen handelte sich beim Snowboardcross eine Knieverletzung ein. Nach einem Sturz erlitt die Österreicherin Susanne Moll eine Gehirnerschütterung. Schlimmer traf es die US-Amerikanerin Jaqueline Hernandez, nach ihrem Sturz war sie gar bewusstlos. Nach einem kurzen Moment war sie aber wieder bei Bewusstsein.

Die Buckelpiste ist ebenfalls sehr gefährlich. Einen Kreuzbandriss und eine Oberschenkelfraktur zog sich die Österreicherin Heidi Kloser zu. Auch die ehemalige Weltmeisterin Guilbaut Colas riss sich das Kreuzband. Und in der Half Pipe landete Rowan Cheshire auf dem Gesicht und war ebenfalls bewusstlos. Die russische Skicrosserin Maria Komissarova ist bisher der dramatischste Verletzungsfall. Im Training brach sie sich den zwölften Brustwirbel und musste notoperiert werden. Sie wurde anschließend in eine Münchener Spezialklinik gebracht. Der Zustand wird als ernst bezeichnet.

Ein IOC-Sprecher sagte, dass die Gesundheit Sicherheit der Sportler höchste Priorität hätte. In Sotschi sei die Verletzungsanzahl nicht höher als vor vier Jahren in Vancouver. Laut Statistik würde sich jeder zehnte Sportler bei Olympischen Winterspielen verletzen. Vor vier Jahren in Vancouver war es sogar noch schlimmer. Kurz nach der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2010 stürzte der Georgier Nodar Kumaritashvili im Training so schwer, dass er starb. Das passiert hoffentlich nie wieder.

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