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Oliver Kahns letztes Spiel in Indien

In der indischen Metropole Kalkutta, mit 15 Millionen Einwohnern, fand am Dienstag Oliver Kahns letztes Spiel für den FC Bayern München statt.

Vor der größten Kulisse seiner langen und erfolgreichen Karriere bildete das Spiel gegen den ältesten Fußballverein Asiens – den Mohun Bagan AC - die letzte Etappe des FC Bayern München auf seiner großen Asien-Tournee zum Abschluss der Saison.

Das Spiel in Indien aber, das der FC Bayern nach Toren von Jan Schlaudraff (2) und Zé Roberto mit 3:0 gewinnen konnte, geriet zur relativen Nebensache. Von Anfang an zählte nur einer – Oliver Kahn. Der 38-jährige dreimalige Welttorhüter und Titan ist spätestens seit seiner überragenden Weltmeisterschaft in Japan und Südkorea 2002 das absolute Idol der Asiaten.

Oliver Kahn gilt dort als der Prototyp des Deutschen: zuverlässig, unkaputtbar und immer auf dem Posten! Und so hingen im Vorfeld des Spiels an beinahe jeder Hauswand der Millionenstadt übergroße Konterfeis des Torhüters. Wo Oliver Kahn auch auftauchte, überall wurde gekreischt und gejubelt.

Vor, nach und in der Pause bekam Oliver Kahn ein Geschenk nach dem anderen überreicht. Von goldenen und mit Diamanten besetzten Pokalen, über unzählige Fahnen und Wimpel bis zu einem Motorroller war alles dabei. Kahn war sichtlich gerührt und bedankte sich mehrfach für die überwältigende Sympathie und den phänomenalen Abschied in Indien.

Einzig wurde Kahns Triumphlauf ein wenig getrübt durch einen Ausraster seines brasilianischen Mitspielers Breno. Kurz vor Schluss ließ dieser sich zu einem Revanche-Foul hinreißen und trat seinen Gegenspieler brutal um. Die rote Karte und eine handfeste Rangelei waren das Resultat. Den triumphalen Abgang bei Oliver Kahns Abschied konnte dies aber nicht wirklich überschatten.

Kahns Abschiedsspiel in Kalkutta:


Quelle: Welt-Online, Stern-Online

Bild: YouTube

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