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Nuri Sahin beim BVB "kein Thema"

Eigentlich schien es schon so gut wie sicher: Nuri Sahin kehrt zum BVB zurück. Die BILD-Zeitung taxierte die Wahrscheinlichkeit dieses Wechsels sogar auf 99 Prozent. Doch das Boulevardblatt liegt ja oft daneben, mit ihren Meldungen im Sportbereich. So ist es wohl auch diesmal. Bei Borussia Dortmund sei die Personalie Nuri Sahin "kein Thema".

Der türkische Nationalspieler ist ja ein Ur-Dortmunder. Er durchlief die Jugendmannschaften des BVB und gab mit 16 Jahren sein Debut in der Bundesliga. Er ist damit der jüngste Spieler, der jemals in Deutschlands höchster Spielklasse auflief. Nachdem seine Entwicklung ins Stocken geriet, lieh man ihn zu Feyenord Rotterdam, wo er unter seinem alten Trainer und Förderer Bert van Marwijk reifte er zu einem Sechser mit Durchsetzungsvermögen. Der BVB holte ihn zurück und feierte mit ihm im Jahr 2011 die Meisterschaft.

Der Wechsel zu Real Madrid zur Saison 2011/2012 tat ihm dann gar nicht gut. Sahin konnte sich nicht durchsetzen und wurde an den FC Liverpool ausgeliehen. Dort sitzt der Deutsch-Türke allerdings derzeit auch nur auf der Bank. Deswegen wurde heftig spekuliert, ob Sahin zu Borussia Dortmund zurückkehrt. Doch der aktuelle Deutsche Meister ist auf Sahins Position gut besetzt. Dort streiten sich Sebastian Kehl, Sven Bender, Ilkay Gündogan und Moritz Leitner um zwei Plätze.

Und nun gab es auch eine definitive Absage aller Gerüchte durch den Verein selbst. Diese Spekulationen würden bei ihm nur Belustigung und Kopfschütteln auslösen, sagte Hans-Joachim Watzke laut dem Kicker. Und Sportdirektor Michael Zorc gab zu Protokoll: "Diese Geschichte kommt von einer englischen Zeitung, die noch Tage zuvor berichtet hatte, dass Sven Bender zu Manchester United wechselt. Ich möchte nicht jedes Gerücht kommentieren, das wird mir einfach zu viel." Damit ist das Thema Nuri Sahin beim BVB wohl beendet.

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