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Nordkorea und Südkorea planen Sensation bei Olympia 2018

Kaum hat sich die Entscheidung pro Pyeongchang und Südkorea in Sachen Olympia 2018 etwas gelegt, da bahnt sich schon eine echte Sensation an. Der zwischen Nord und Süd wie kaum ein zweites Land getrennte Staat plant für die großen Sommerspiele den Schulterschluss. Im Gespräch ist neben einem gemeinsamen Koreanischen Team nun auch die gemeinsame Austragung der Spiele.

Dies könnte im Detail bedeuten, dass einige der Disziplinen auch auf dem Gebiet Nordkoreas stattfinden würden. Der strikt kommunistische Staat nach sowjetischem Vorbild ist seit Jahrzehnten weltpolitisch isoliert, doch Olympia 2018 könnte hier einen entscheidenden Schritt tun. Bereits am Montag hatte eine südkoreanische Umfrage zu Tage gebracht, dass sich eine Mehrheit für ein gemeinsames Team der beiden Staaten ausgesprechen.

Die Idee ist nicht ganz neu. Bereits bei den Olympiaden 2000 und 2004 liefen die Sportler der beiden Ländern bei der Eröffnungsfeier unter der gemeinsamen koreanischen Flagge ein. Sollten sich die beiden verfeindeten Lager für 2018 tatsächlich zusammen raufen, würde nun erstmals seit dem Krieg wieder nur eine koreanische Mannschaft an den Start gehen.

Doch das könnte noch nicht alles sein. Das nordkoreanische IOC-Mitglied Chang Ung erklärte nun offiziell, man hoffe, einige Wettbewerbe direkt austragen zu können. 'Die Beziehungen zwischen uns sind nicht gut, sie müssen unbedingt verbessert werden'. stellte er klar. Wer weiß, vielleicht ist Olympia 2018 in Pyeongchang wirklich dazu in Lage, die beiden Staaten wieder näher zusammen zu bringen...

Quelle: Kicker.de

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