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Nicolas Kiefer – Bänderriss und Rollstuhl im Halbfinale des Hopman Cup

Der Hopman Cup von Perth in Australien endete für den deutschen Tennisprofi Nicolas Kiefer in einer Tragödie. Beim seinem Einzel gegen den Slowaken Hrbaty knickte Kiefer um und musste lange Zeit behandelt werden. Anschließend wurde er mit einem Rollstuhl vom Platz gefahren.

Dann schnell die niederschmetternde Diagnose – doppelter Bänderriss im rechten Knöchel. Auch eine Sehne im Sprunggelenk ist stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Nun sind die Chancen für eine Teilnahme bei den wichtigen Australien Open sehr gering. "Die Chance ist minimal, aber sie ist da", erklärte ein frustrierter Nicolas Kiefer.

Dabei lief der Hopman Cup bis zu diesem Zeitpunkt toll für Kiefer. Bei dem Cup, der "mixed" – also mit gemischtem Doppel – ausgetragen wird, konnte das Duo Kiefer und Sabine Lisicki (19) überzeugen und den Einzug ins Halbfinale schaffen. Viele sprachen schon von einem echten Traumpaar... Dann beim Spiel gegen Hrbaty die Tragödie.

Nach einem unerreichbaren Passierball seines Gegners hatte Kiefer bereits abgedreht, als er mit dem rechten Fuß umknickte – wie vom Blitz getroffen. Hrbaty eilte ihm gleich zu Hilfe, auf dem Platz wurde Kiefer sofort behandelt. Der Traum vom Finale vom Hopman Cup war damit natürlich sofort geplatzt. Viel schlimmer aber dürfte für Nicolas Kiefer nach diesem Bänderriss die vermutliche Absage für die Australien Open sein.

Quelle: Bild.de, Sportal.de
Bild: Gwelt (Flickr)

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