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Neuer Zoff um Ribéry – will sich der Franzose zu Real klagen?

Die Gerüchte um einen Wechsel von Franck Ribéry zu Real Madrid reißen nicht ab. Beinahe täglich wechselt der Ton zwischen Madrid und München. Mal heißt es, man akzeptiere das Nein vom Rekordmeister aus Bayern, dann wieder wird der Club aus Spanien mit den Worten zitiert: "Wir sind geduldig, es bleibt noch viel Zeit." Alles scheint in erster Linie Zermürbungstaktik von Ribéry und seinen Beratern zu sein.

Und vor allem könnte jetzt plötzlich ein ganz neuer Wind in die Sache kommen, schließlich berichten nun mehrere Medien, darunter Bild.de und Sport1.de davon, dass Franck Ribéry sich sogar nach Real Madrid klagen könnte. Möglich macht der Artikel 17 der FIFA Transferregelung. Dieser besagt, dass ein Spieler vor Vollendung seines 28. Lebensjahres ungeachtet eines bestehende Vertrages zu einem anderen Verein wechseln darf, wenn er von diesem bereits drei Jahre absolviert hat.

In diesem Falle müsste Real lediglich einen Preis in Höhe eines Jahresgehaltes nach München überweisen – Ribéry wäre also tatsächlich für einen Spottpreis von 5 Millionen Euro zu haben. Es wäre ein Skandal für den Rekordmeister, schließlich sah man sich in den Verhandlungen bisher in einer starken Position, schließlich besitzt Franck Ribéry einen Vertrag bis 2011 in München.

Auch wenn dieser Artikel bis auf einen einzigen Fall niemals zur Anwendung kam, benutzen Ribery und Madrid diesen nun als Druckmittel im Transferstreit. Und Rückendeckung bekam der Franzose nun von der Spielergewerkschaft, die davon sprach, man wolle Ribéry den Wechsel zu seinem Traumverein wohl mit rechtswidrigen Mitteln verbieten. Es könnte also tatsächlich im schlimmsten Falle auf eine Klage gegen den FC Bayern hinauslaufen.

Bild: YouTube

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