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Neuer Wettskandal im deutschen Fußball?

Es herrschst die Angst vor einem neuen Wettskandal im deutschen Fußball. Momentan häufen sich die Verdachtsmomente, dass zwei Bundesligapartien sowie Spiele bei der WM in Deutschland verschoben wurden. Offenbar handelt es sich um windige Zocker aus Asien.

So soll ein malaysischer Wettpate insbesondere das Achtelfinale der WM zwischen Brasilien und Ghana manipuliert haben, dies teilte ein hoher Offizieller des DFB der Süddeutschen Zeitung mit. So soll der frühere ghanaische Nationaltorwart Abukari Damba der Verbindungsmann zu dem malaysischen Wettpaten gewesen sein. Dieser habe darauf gewettet, dass Ghana das Spiel mit drei Toren Unterschied verlieren würde – was sie auch mit taten.

Allerdings muss sich nun die FIFA der Sache annehmen, sie allein ist für derartige Zwischenfälle bei Weltmeisterschaften zuständig - der DFB hofft auf eine schnelle Aufklärung. Anders allerdings bei dem Manipulationsverdacht bei Bundesligaspielen. So stehen insbesondere die Spiele Hannover 96 gegen den 1. FC Kaiserslautern sowie das Zweitligaspiel Karlsruhe gegen Siegen unter Verdacht.

Hier soll der malaysische Spieler bei asiatischen Buchmachern auf eine Niederlage des FCK gewettet und dabei 2,2 Millionen Euro gewonnen haben. Dabei saß der Wettpate bereits wegen Wettbetrugs in einem deutschen Gefängnis, wurde aber gegen eine Kaution von 40.000 Euro freigelassen. Nun ist er untergetaucht und wird seit Jahresbeginn per Haftbefehl gesucht. Bleibt also abzuwarten, wie sich dieser neuerliche Wettskandal im deutschen Fußball weiterentwickeln wird.

Quelle: Süddeutsche.de
Bild: Flair24 (Flickr)

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