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Nerlinger erklärt: Bayern wollen noch mehr Stars holen

Noch nie in der langen und ruhmreichen Vereinsgeschichte des FC Bayern München wurde in einer Saison derart viel Geld in neue Spieler investiert wie in dieser Saison. Stars wie Mario Gomez, Anatoly Tymoschtschuk und zuletzt Arjen Robben kosteten den Rekordmeister über 80 Millionen Euro an Ablösesummen und ließen die Konkurrenz scheinbar vor Neid erblassen.

Vorbei also sind die Zeiten, in denen man in München immer davon sprach, im Gegensatz zu anderen europäischen Topclubs einen ganz eigenen Weg zu gehen. Erstmals durchbrochen hatte man dieses Credo vor zwei Jahren mit den Transfers von Franck Ribéry und Luca Toni – nun brechen beim deutschen Rekordmeister anscheinend alle Dämme und das berühmte Festgeldkonto wird einigermaßen geplündert.

Während es die Fans natürlich über alle Maßen freut, plötzlich internationale Topstars in München zu haben, machen sich einige natürlich Sorgen um die langfristige Liquidität bei den Bayern. Bereits beim Robben-Transfer hieß es, das Geld sei teilweise von einem Bankkredit gekommen. Und nun legte Bayerns Sportdirektor Christian Nerlinger noch einmal nach und verkündete weitere große Transfers für die kommenden Jahre.

Insgesamt sprach Nerlinger in einem Interview mit Sport1.de von einer offensiveren Transferpolitik in der nahen Zukunft: "Das Resultat zeigt einfach, dass wir uns an Transfers dieser Größenordnung heran trauen sollen. Das hat der von Ribéry bewiesen, und auch der von Robben." Außerdem habe erst ein Transfer von Ribéry einen solchen von Robben möglich gemacht.

Nerlinger weiter: "In den nächsten zwei, drei Jahren werden sicher weitere Transfers getätigt, um eine sehr starke Mannschaft aufzubauen, die gute Chancen hat, die Champions League zu gewinnen." Und auch zu den Kredit-Spekulationen äußerte sich Nerlinger im Zuge seiner Transferversprechungen. Der FC Bayern sei äußerst liquide und finanziell so gesund wie nie zuvor. Na dann können ja noch mehr große Stars kommen...

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