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Nationalmannschaft: Joachim Löw beruft Roman Weidenfeller in den Kader

Jahrelang hat er darauf gewartet, nun geht sein Traum in Erfüllung: Roman Weidenfeller ist zum ersten Mal in seiner Karriere in den Kreis der Nationalmannschaft eingeladen - lange Zeit beachtete Nationaltrainer Joachim Löw den Torhüter von Borussia Dortmund gar nicht, jedenfalls meinten Experten, dass Weidenfeller in der DFB-Elf wohl keine Rolle spielen wird. Doch jetzt kam es anders.

Weidenfeller, der in seiner Anfangszeit beim BVB wegen regelmäßiger Patzer den Spitznamen "Weidenfehler" bekam, steigerte in den letzten Jahren seine Leistung enorm. Unter Trainer Jürgen Klopp wuchs er zum Rückhalt der Dortmunder Mannschaft und war mit teilweise sensationellen Paraden maßgeblich am Gewinn der zwei Meisterschaften, des DFB-Pokals und dem Einzug ins Finale der Champions League beteiligt.

An Bundestrainer Joachim Löw ist diese positive Entwicklung des inzwischen 33-jährigen Torhüters nicht vorbei gegangen. Auch wenn der Name des BVB-Torwarts nie fiel, scheint er Weidenfeller dennoch auf dem Zettel gehabt zu haben. Denn nun lud Löw ihn zu den Länderspielen gegen Italien und England ein. "Wir haben seine konstant starken Leistungen für Borussia Dortmund in der Bundesliga und der Champions League registriert. Wir freuen uns darauf, ihn nun bei uns zu haben und näher kennenzulernen", sagte der Bundestrainer.

In Dortmund ist deswegen ein Spieler gerade besonders gut drauf: "Ich bin froh und glücklich über diese Einladung. Ich freue mich darauf, im Kreis der Nationalmannschaft dabei sein zu dürfen und lasse alles in Ruhe auf mich zukommen", so Roman Weidenfeller. Wenn der Dortmunder Torhüter auch tatsächlich zum Einsatz kommen sollte, dann wäre er der älteste Debütant im Tor der deutschen Nationalmannschaft. Diesen Rekord hält noch Toni Turek, der Weltmeister von 1954. Bei seinem ersten Einsatz in der DFB-Elf war der legendäre Torwart 31 Jahre alt.

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