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Nach Rangelei mit Trainer: Manchester City will Mario Balotelli los werden

Mario Balotelli ist wohl derzeit eine der schillerndsten Figuren im Profifußball. Der Italiener fährt riesige Luxusschlitten und hat die deutsche Nationalmannschaft im Sommer im Alleingang aus der EM geschossen. Allerdings fiel und fällt er auch immer wieder durch Skandale und Undiszipliniertheiten auf. Das passt seinem aktuellen Arbeitgeber Manchester City wohl nicht mehr in den Kram. Der aktuelle englische Meister will den Stürmer loswerden.

Am letzten Donnerstag kam es zum vorerst letzten Eklat. Mario Balotelli foulte seinen Mitspieler Scott Sinclair brutal im Training. Darauf ging Trainer Roberto Mancini auf ihn los. Die beiden starteten eine Rangelei, Mitspieler mussten die Streithähne trennen. Er wolle solche Fouls von Balotelli im Training nicht sehen, sagte der Trainer von Manchester City hinterher. Mancini ist so etwas wie der fußballerische Ziehvater von Balotelli. Beide arbeiteten schon bei Inter Maiand zusammen, 2010 holte der Trainer den Stürmer zu Manchester City.

Er werde ihm noch 100 Chancen geben, sagte Mancini nach dem Zwischenfall über seinen Starspieler. Der Streit mit seinem Landsmann sei sehr schnell erledigt gewesen, meinte der italienische Coach. Allerdings sehen die Verantwortlichen von Manchester City die Sache nicht ganz so locker. Die haben anscheinend die Nase voll vom unberechenbaren Temperament des Stürmers. Sie wollen Mario Balotelli wohl an einen anderen Verein abgehen.

Und zwar so schnell wie möglich, wenn man einem Bericht der BILD-Zeitung glauben darf. Balotelli soll sofort gehen. Wenn das nicht klappt, dann spätestens nach der Saison. Man City meint es ernst, denn ein Leihgeschäft lehne der Klub ab. Angeblich soll Paris St. Germain und der AC Mailand Interesse an dem italienischen Nationalspieler haben. Damit könnte sich Balotelli sportlich sogar verbessern, denn beide Teams sind im Gegensatz zu Manchester City, das in der "Hammer-Gruppe" mit Borussia Dortmund, Real Madrid und Ajax Amsterdam scheiterte, sind die Franzosen und der AC noch in der Champions League vertreten. Allerdings wäre Balotelli bei einem Wechsel in der Königsklasse nicht spielberechtigt, weil er schon für seinen Noch-Arbeitgeber aufgelaufen ist.

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