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Motorradfahrer Tomizawa rast in San Marino in den Tod

Beim Großen Preis von San Marino ist es am Sonntag zu einem tödlichen Motorrad-Unfall gekommen, bei dem der japanische Fahrer Shoya Tomizawa sein Leben lassen musste. Bei Höchstgeschwindigkeit kam es zu einem folgenschweren Zusammenprall, in den gleich mehrere Fahrer verwickelt waren, am Ende hatte der erst 19-Jährige Fahrer keine Chance.

Es war die 12. Runde des Rennes in der Moto2-Klasse – auf einer beginnenden Kurve nach einer kurzen Geraden stürzte Tomizawa sehr unglücklich und wurde von den beiden hinter ihm fahrenden Rennsportlern unmittelbar überfahren. Der Brite Scott Redding und der Italiener Alex de Angelis hatten keine Möglichkeit noch auszuweichen.

Es kam zu einem folgenschweren Zusammenprall, der Japaner erlitt schwere Verletzungen am Kopf und am Oberkörper. Zwar konnte Tomizawa direkt im Anschluss noch einmal reanimiert werden, im Krankenhaus aber stellten sich besonders die inneren Verletzungen als zu gravierend heraus, der junge japanische Fahrer verstarb nur wenige Stunden später.

Die beiden anderen verwickelten Fahrer erlitten lediglich ungefährliche Knochenbrüche, de Angelis kam sogar ohne nennenswerte Blessuren davon. Dieser erklärte im Anschluss vollkommen schockiert: 'Das war der schlimmste Sturz meiner Karriere. Zu diesem Zeitpunkt sind wir beide mit Vollgas gefahren. Als Tomizawa stürzte, habe ich alles versucht, sein Motorrad zu erwischen und nicht ihn. Ich bin unverletzt, das ist unfassbar.'

Nun ist die Trauer innerhalb des Motorsports riesig – hinzu kommt, dass erst in der vergangenen Woche der gerade erst einam 13-jährige US-Amerikaner Peter Lenz bei einem Motorrad-Rennen in Indianapolis ums Leben gekommen war. Die Diskussion über die Sicherheit im Motorsport wird nach dem tragischen Tod von Shoya Tomizawa nun sicherlich wieder ein großes Thema werden.

Die tragischen Bilder des Unfalls

Quelle: Welt.de
Bild: Youtube 1 und 2

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