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Mercedes und Schumacher schieben Überstunden für Australien

Formel 1-Rekordweltmeister Michael Schumacher und sein Mercedes-Team schieben derzeit schweißtreibende Überstunden – nachdem das erste Rennen der Saison in Bahrain deutlich gemacht hatte, dass zu den Spitzenteams um Ferrari noch ein großer Abstand besteht, ackert Schumi derzeit wie ein Besessener, um sich und sein Auto wieder konkurrenzfähig zu machen.

Schon fünf Tage vor dem zweiten Grand Prix von Australien schuften er und seine Ingenieure am Boliden, um weitere wichtige Zehntelsekunden heraus zu holen. Bis zu zwölf Stunden täglich wird – wie Bild.de berichtet - gebohrt, gefräst und geschraubt. Vor allem die Sitzposition hatte Schumacher im ersten Rennen noch Probleme bereitet.

In voller Rennmontur saß er am gestrigen Tag in seinem Mercedes Probe, millimetergenau ließ er sich nun die Position anpassen. Doch damit nicht genug, unter der Woche ließ er sich bereits ein neues Lenkrad anfertigen, ein neuer Turbo-Schalter soll auf den Geraden für mehr Schub sorgen. Zudem hatte Schumi schon direkt nach dem Rennen in Bahrain die Gewichtsverteilung im Silberpfeil verändern lassen.

Es sind genau diese Dinge, die Schumacher in der Vergangenheit immer der Konkurrenz haben enteilen lassen, die Fans hoffen nun darauf, dass sich dieser Schumi-Effekt wieder einstellen wird. Zwar wiegelte Chef Norbert Haug noch ab und sprach von einem schwierigen Rennen in Australien, die Hoffnung aber, dass Michael Schumacher bei seinem zweiten Rennen in der Formel 1 schneller sein wird, sind in dieser Woche eindeutig gestiegen.

Bild: YouTube

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