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Massencrash in Belgien: Kritik wird laut

Beim großen Preis von Belgien, am Sonntagnachmittag, war das Rennen für Fernando Alonso (Ferrari), Lewis Hamilton (McLaren) und Sergio Perez (Sauber) nach wenigen Minuten vorbei. Kurz nach dem Start löste der Lotus-Pilot Romain Grosjean einen Massencrash aus, der die Piloten zum Aufhören zwang. Der Massencrash von Spa blieb nicht ohne Konsequenzen: Der Fransose Romain Grosjean muss das nächste Rennen von der Strafbank aus verfolgen. Zudem wurde dem Piloten von der Rennkommission ein Strafgeld von 50.000 Dollar auferlegt.

Auch andere Formel 1 Piloten äußerten Kritik: Vor allem WM-Spitzenreiter Alonso, dem der Ausfall wertvolle Punkte in der Gesamtwertung kostete, zeigte sich erbost: "Was passiert ist, ist eine Schande", so der Formel 1 Pilot, "das Podium wäre für mich sicher möglich gewesen."

Es ist nicht das erste Mal, dass Grosjean in einen Unfall vewickelt ist. Bereits zum siebten Mal in dieser Saison hat sich der 26-Jährige durch Negativschlagzeilen einen Namen gemacht - für viele ein Grund, noch härter durchzugreifen.

Beim großen Preis von Belgien endete der Unfall glücklicherweise ohne größeren Schaden. Blechstücke wurden durcheinander gewirbelt, ganze Autos flogen durch die Luft, aber verletzt wurde niemand. Nach dem schweren Crash kam zunächst das Safety-Car zum Einsatz. Ganze vier Runden wurden benötigt, um die Trümmerteile und Autowracks zu beseitigen. Der Bruch-Pilot zeigte sich inzwischen einsichtig: "Ich habe einen Fehler gemacht und mich mit dem Abstand zu Lewis verschätzt. Ich war mir sicher, mich vor ihm zu befinden. Ein kleiner Fehler, der in einem großen Unfall geendet ist", so Grosejan.

Formel 1 Weltmeister Sebastian Vettel konnte vom Ausfall Alonsos profitieren. Der Deutsche ging als zweiter ins Ziel und holte sich beim großen Preis von Belgien wichtige Punkte in der WM-Wertung der Formel 1.

Der Massencrash im Video

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